Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF startet Informatikerinnen-Kampagne: "be.it www.werde-informatikerin.de"

08.06.2001

Bulmahn will Frauenanteil bei den Informatikern um 40% steigern



Mit dem Motto "be.it - Werde Informatikerin!" startet das BMBF eine bundesweite Werbekampagne, um Mädchen und junge Frauen für das Informatik-Studium zu gewinnen. "Wir wollen mit der Kampagne zeigen, wie vielseitig und spannend Informatik ist. Informatik ist längst kein trockenes Anwenden von Programmiersprachen mehr, sondern teamorientiertes Projektmanagement", erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn. Die Erfahrung zeige, dass sich junge Frauen für den Bereich Informatik interessieren, wenn Sie einen Einblick in die vielen Bereiche der Anwendung bekommen. Bulmahn: "Es ist wichtig, dass Frauen aktiv die Informationsgesellschaft mitgestalten. Gerade die unterschiedlichen Sichtweisen und Ansätze von Frauen und Männern müssen wir nutzen. Der anhaltende Fachkräftemangel im Informatikbereich kann nur erfolgreich angegangen werden, wenn es uns gelingt, Frauen für dieses Berufsfeld zu begeistern."

... mehr zu:
»BMBF »Informatikerin


Derzeit beträgt der Frauenanteil an den Erstsemestern in Informatik 17%. Er soll bis zum Jahre 2005 auf 40% gesteigert werden. Die Informationskampagne ist dabei ein wichtiger Schritt, um junge Frauen über das Informatikstudium zu informieren und ihnen berufliche Chancen aufzuzeigen. Das Studium bietet Zugang zu Berufsbildern wie Medizininformatik und Computerlinguistik. Bildungsministerin Bulmahn: "Immerhin haben fast zwei Drittel aller Abiturientinnen Mathematik als Leistungskurs im Abitur. Damit haben wir ein enormes Potenzial für diese interessanten neuen Berufe."

Die Nachfolgekampagne von "Be.ing", mit der das Bildungsministerium im letzten Jahr erfolgreich um Ingenieurinnen geworben hat, wird von führenden Vertretern der Wirtschaft ausdrücklich unterstützt. "Wir haben großes Interesse an Frauen, die Wissen und Information in Deutschland voranbringen", betonte Erwin Staudt, Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland und der Initiative D21 zum Start der Kampagne.

Es geht auch darum, in den Schulen frühzeitig über die neuen Studien- und Berufsmöglichkeiten zu informieren. Die Hochschulen stellen sich immer mehr auf die Zielgruppe der Studentinnen ein und integrieren die Kompetenzen von Frauen besser in ihre Studienangebote. Bundesweit haben deshalb alle Gymnasien vom BMBF 300.000 Broschüren für Schülerinnen erhalten. Dazu gibt es Begleitmaterial für Lehrerinnen und Lehrer. Ein Videofilm kann angefordert werden, der Informatikerinnen in Berufsfeldern wie Robotik und Geoinformatik zeigt.

Mit pfiffigen Anzeigen, Broschüren, Postkarten, einem Kurzvideo und anderen Maßnahmen wird ein neues Bild der Informatik als vielseitiges, attraktives und gerade für Frauen chancenreiches Berufsfeld aufgezeigt. Unter der Webadresse: http://www.werde-informatikerin.de/ erhalten junge Frauen ab sofort alle Informationen rund um den Beruf Informatikerin. Neben Porträts, Fakten und Erfahrungsberichten gibt es eine Internet-Datenbank zur Suche geeigneter Studienmöglichkeiten, Praktika und besonderer Angebote der Hochschulen für Informatikstudentinnen.
Sie wird ergänzt durch Maßnahmen für Schülerinnen, um die neuen IT-Berufe kennen zu lernen (z. B.:www.girls.de), Orientierungsangebote der Hochschulen und Studienreformvorhaben.

| Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.werde-informatikerin.de/

Weitere Berichte zu: BMBF Informatikerin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Weiterbildung – für die Arbeitswelt von morgen unerlässlich!
15.02.2018 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

nachricht Roboter als Förderer frühkindlicher Bildung – Neues Forschungsprojekt an der Uni Paderborn
07.02.2018 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von Hefe für Demenzerkrankungen lernen

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Sektorenkopplung: Die Energiesysteme wachsen zusammen

22.02.2018 | Seminare Workshops

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics