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Medizin im Bild: Internet-Videothek auf dem Campus

10.03.2004


Die Virtuelle Videothek für die Medizin - www.vvfm.de - ist jetzt auch über Campuslizenzen nutzbar. So erhalten Studierende und wissenschaftliches Personal formlos Zugriff auf Bildmaterial zu einer Vielzahl medizinischer Themen. Die Abrechnung erfolgt dabei zentral über die Lizenz der Universität oder Klinik. Der Fachbereich Medizin der Universität Homburg/Saar bietet bereits diese Zugriffsmöglichkeit an; Vereinbarungen mit weiteren Universitäten stehen kurz vor dem Abschluss.



Mehr als 1200 Medizin-Interessierte nutzen die Schulungsmöglichkeit über VVFM bereits regelmäßig. Über die neuen Campuslizenzen haben zukünftig auch Studierende und wissenschaftlich Tätige einen besonders einfachen Zugriff auf den Filmbestand der Videothek.

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»Campuslizenz »VVFM


Speziell für große Unternehmen und Institutionen wurde die Campuslizenz konzipiert, die den jeweiligen Mitarbeitern oder Studierenden die Nutzung von Filmen aus der medizinischen Videothek ermöglicht. Jeder Nutzer erhält einen persönlichen Account für das Videoportal und wird über die entsprechende IP-Adresse automatisch als Campusmitglied erkannt. Die Abrechnung erfolgt ohne großen Verwaltungsaufwand zentral über den Lizenzinhaber.

In der Chirurgischen Klinik an der Philipps-Universität in Marburg erfolgt die studentische Ausbildung zum Thema "Chirurgische Naht- und Knotentechnik" bereits mit multimedialer Unterstützung in der modern ausgestatteten medizinischen Bibliothek. Jeder Teilnehmer kann an einem eigenen PC den mehrteiligen Videokurs online über VVFM verfolgen und das Gelernte anschließend unter praktischer Anleitung vor Ort anwenden.

Darüber hinaus können über VVFM auch sekundengenau sequenzielle Ausschnitte aus einem Film in einem Kurs oder Seminar gezeigt werden, um den Unterricht für Medizinstudenten z.B. mit Aufnahmen einer Operation oder pathologischen Befunden visuell zu unterstützen. Das Verfahren ermöglicht auch die sequenzielle Einbindung von Filmabschnitten in andere E-Learning-Plattformen.

VVFM bietet aktuell ca. 330 Filme aus dem Gesamtbereich der Medizin im hochwertigen Streamingformat und damit in hoher Auflösung an. Jüngst wurde die Internet-Videothek um 33 Filme über endoskopische Operationsverfahren erweitert.

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hat kürzlich die Schirmherrschaft über die Virtuelle Videothek für die Medizin übernommen. Zur Aufnahme in die Videothek vorgeschlagene Filme können von Vertretern aus den Fachgesellschaften im Vorfeld begutachtet und ausgewählt werden. Filme für medizinische Fachkreise sind über ein DocCheck-Login erreichbar und ergänzen sinnvoll die medizinische Aus- und Fortbildung.

VVFM ist ein Gemeinschaftsprojekt des DIMDI mit dem Marburger Unternehmen editworks GmbH. Über die Datenbankrecherche des DIMDI - www.dimdi.de - ist die Videothek auch parallel mit Literaturdatenbanken recherchierbar.

Ansprechpartner:
DIMDI: Susanne Breuer, Tel. (02 21) 47 24-305, E-Mail: breuer@dimdi.de
editworks: Christoph Janssen, Tel. (0 64 21) 483 960, E-Mail: janssen@editworks.de

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Köln bietet über 70 medizinische Datenbanken an, betreibt Informationssysteme für Arzneimittel, Medizinprodukte und Health Technology Assessment (HTA) und ist Herausgeber deutscher Klassifikationen.

Das Medien-Produktionshaus editworks in Marburg verfügt über langjährige Erfahrung in der medizinischen Filmproduktion und in der Entwicklung innovativer Formate für die Aus- und Weiterbildung.

Susanne Breuer | idw
Weitere Informationen:
http://www.vvfm.de
http://www.dimdi.de
http://www.awmf-online.de

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