Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaft zum Anfassen: „Jahr der Chemie“ endet mit großem Erfolg – Start des „Jahres der Technik 2004“

09.12.2003

Mit mehr als einer Million Besucherinnen und Besuchern bei Veranstaltungen in ganz Deutschland war das „Jahr der Chemie 2003“ das bisher erfolgreichste Wissenschaftsjahr. Das „Jahr der Technik 2004“ startet am 28. Januar in Berlin mit einer großen Auftaktveranstaltung.

Das kommende Jahr der Technik wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, (BMBF), der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ sowie 80 technisch-wissenschaftlichen Verbänden, repräsentiert durch den DVT Deutscher Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine, veranstaltet. Dabei steht der Spaß am Entdecken einer komplexen und faszinierenden Welt der Innovationen und der Wissenschaft im Vordergrund. Begleitet von einer breiten Palette an Informationen wird es zahlreiche Events, Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungsreihen geben. In Vorbereitung sind das Tor zur Technik als Schaufenster zu Technik-Highlights in Deutschland, die T-Rallye, um gerade junge Menschen frühzeitig an Technik heranzuführen und ein ausführliches Technikbegleitprogramm, bei dem Technik-Verbände, Organisationen und Hochschulen Interessierten Einblick in die innovative Arbeit der Technik- und Naturwissenschaften ermöglichen.

... mehr zu:
»Wissenschaftsjahr

In den vergangenen Jahren hat sich die Entwicklung neuer Technologien enorm beschleunigt und technische Innovationen sind schnell fester Bestandteil des Alltags. Diese Vielfalt der Technik bündelt ein Themen-Fünfklang, der die Faszination der Technik einem breiten Publikum vermitteln und über die zugrundeliegende wissenschaftliche Forschung informieren soll. So heißt die erste Veranstaltung „BEWEGUNGSSIGNALE – Maschinen & Welten“, mit der das neue Wissenschaftsjahr am 28. Januar 2004 im Technikmuseum in Berlin eröffnet wird. Zugleich ist die Veranstaltung der Startschuss für die vier weiteren Leitthemen: „ZUKUNFTSNAVIGATION – Jugend & Ausbildung“ (19.-24.04.2004, Hannover), „LEUCHTZEICHEN – Elektronik & Optik“ (08.-11.07.2004, Dresden), „MOBILTRÄUME – Mobilität & Kommunikation“ (25.09.-02.10.2004, veranstaltet in Stuttgart von der Initiative Wissenschaft im Dialog) und „VITALITÄTSIMPULS – Existenz und Energie“ (18.-21.11.2004, Duisburg). Fünf weitere Großveranstaltungen sind geplant.

Im ausgehenden Jahr der Chemie haben sich die Forscher und Forscherinnen ebenfalls vieles einfallen lassen, um ihre Wissenschaft unter die Leute zu bringen. Mehr als 100.000 Menschen besuchten allein die elf Leitveranstaltungen der Trilogie Chemie in Berlin, Leipzig, Stuttgart, Bochum, Darmstadt, Rostock, Weimar, Halle, Dresden, München und Köln. Rund 57.000 Interessierte entdeckten „Justus“, den Chemie-Truck, der an 115 Veranstaltungstagen auf 16,5 Metern Länge Experimente und Chemie zum Anfassen bot. Eine Begleitausstellung zur Berufswelt machte auf die vielfältigen Ausbildungschancen und Studiengänge in der Chemie aufmerksam.

Der Wissenschaftssommer fand in Mainz mit über 50.000 Besuchern statt. Auch auf dem Ausstellungsschiff „MS Chemie“ wurde Chemie als hautnahes Wissenschaftserlebnis präsentiert. Zehn Trägerorganisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft trugen mit Aktionen wie der Woche der Chemie, dem Tag der offenen Tür der chemischen Industrie oder dem Dechemax-Schülermalwettbewerb ebenfalls zum Gelingen des Jahres der Chemie bei.

Die Wissenschaftsjahre sind ein gemeinsames Projekt des BMBF und der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft sowie der großen Forschungsorganisationen. Die Förderung des Dialoges zwischen Forschung und Öffentlichkeit steht dabei im Vordergrund. Das erste Wissenschaftsjahr war 2000 das Jahr der Physik, auf das die Lebenswissenschaften 2001 und die Geowissenschaften 2002 folgten.

| BMBF
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

Weitere Berichte zu: Wissenschaftsjahr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie