Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobilität deutscher Studierender wächst

04.12.2003


Auswertung des ERASMUS-Programms für das Hochschuljahr 2002/2003



Die Zahl deutscher Studierender, die im Rahmen des ERASMUS-Programms eine Zeit lang ins europäische Ausland gehen, nimmt weiter zu. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung des DAAD, der in Deutschland die Aufgabe einer Nationalen Agentur für das Programm wahrnimmt. Danach ergeben sich für das Hochschuljahr 2002/2003 gegenüber dem Vorjahreszeitraum überdurchschnittliche Zuwächse sowohl bei Studierenden als auch bei Dozenten.

... mehr zu:
»Mobilität


Insgesamt absolvierten diesmal 18.482 deutsche Studierende ein Teilstudium im europäischen Ausland. Das sind fast 2000 mehr als im Hochschuljahr 2001/2002. Besonders beliebt bei den Studierenden ist Spanien. Hier stieg die Zahl um 600 auf nunmehr 3892 Studierende. Es folgen Frankreich mit insgesamt 3549 deutschen ERASMUS-Studenten (plus 300) und Großbritannien mit 3136 deutschen Studierenden (minus 100). Besonders mobil sind die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften (4549 Personen oder 25 Prozent), der Philologien (3207 oder 17 Prozent) und der Sozialwissenschaften (1788 oder 10 Prozent).

Auch die Zahl der Studierenden, die einen Teil ihrer Ausbildung in Mittel- oder Osteuropa absolvieren ist gestiegen: Dorthin gingen insgesamt 689 deutsche Studierende, das sind rund 120 Personen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Mobilität der Dozenten stieg um rund 12 Prozent von 2115 im Hochschuljahr 2001/2002 auf jetzt 2380 Personen. Die höchsten Zuwächse haben die Zielländer Spanien mit 263 Dozenten (plus 40), Finnland mit 195 Personen (plus 42), Tschechien mit 127 (plus 36) und Polen mit 185 Dozenten (plus 20) zu verzeichnen. Insgesamt gingen 31 Prozent - das sind 743 Personen - der deutschen ERASMUS- Dozenten nach Mittel- oder Osteuropa.

Das EU-Bildungsprogramm SOKRATES fördert im Rahmen seines Teilprogramms ERASMUS die grenzüberschreitende Hochschulzusammenarbeit in Europa.

Kontakt: Dr. Siegbert Wuttig, Tel: 0228-882-349, e-mail: wuttig@daad.de

Melanie Hildebrandt | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de

Weitere Berichte zu: Mobilität

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften