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Wissenschaftler in den Entwicklungsländern gewinnen Online-Zugang zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften

20.10.2003


Die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen (FAO) hat eine Initiative gestartet, um Studierenden, Forschern und Wissenschaftlern aus Entwicklungsländern kostenlosen bzw. kostengünstigen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur zu ermöglichen.



Die Initiative mit dem Namen AGORA (Access to Global Online Research in Agriculture - Zugang zu globaler Online-Recherche in der Landwirtschaft) wird über ein Online-Internetportal Zugang zu mehr als 400 wissenschaftlichen Fachzeitschriften in den Bereichen Lebensmittel, Ernährung, Landwirtschaft sowie Bio-, Umwelt- und Sozialwissenschaften bieten.



Die Entscheidung, ein solches Instrument zu entwickeln, wurde als Reaktion auf die Nachfrage nach wissenschaftlicher Literatur in den Entwicklungsländern getroffen, welche laut der FAO lange Jahre nicht erfüllt wurde.

"Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Informationen zu gewinnen ist für tausende von Studierenden, Forschern und Akademikern zu einem täglichen Kampf geworden", so die FAO. Sie fügte hinzu, solange der Zugang zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften begrenzt bleibt, werden Studierende nicht in der Lage sein, das Wissen zu erlangen, das sie brauchen, und Forscher und Wissenschaftler werden weiterhin Schwierigkeiten haben, ihre Arbeit finanziert oder veröffentlicht zu bekommen.

Der Direktor der Abteilung "Bibliothek und Dokumentationssysteme" der FAO Anton Mangstl bemerkte zu der AGORA-Initiative: "Die FAO engagiert sich dafür, die Kapazitäten zur Wissenserlangung und -verbreitung zu stärken. Damit trägt sie zur Erreichung der Ziele der internationalen Allianz gegen Hunger bei und handelt gemäß den Beschlüssen des Welternährungsgipfels."

Unter AGORA treffen eine Vielzahl von bilateralen Agenturen, UN-Agenturen, privaten Stiftungen und internationalen wissenschaftlichen Verlegern zusammen, die helfen möchten, die Gesundheit, Ernähung und Bildung der Armen der Welt zu verbessern. "AGORA zeigt, dass der öffentliche und der private Sektor zusammenarbeiten können, um dem Aufbau einer Welt ohne Hunger größeren Antrieb zu verleihen", fügte Mangstl hinzu.

| cn
Weitere Informationen:
http://www.aginternetwork.org/en/

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