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Von Biochemie bis Virologie

27.09.2000


Neuer Lesesaal der RKI-Bibliothek eingeweiht

Insgesamt 120.000 Bücher, 380 Zeitschriften-Abonnements, Zugriff auf Online-Zeitschriften, Computerarbeitsplätze und Anschlüsse für Laptops bei den Leseplätzen: Nach Abschluss der Umbauarbeiten stehen den Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts nun moderne Bibliotheksräume im Hauptstandort am Berliner Nordufer zur Verfügung. Der ebenfalls neugestaltete Lesesaal ist (nach telefonischer Anmeldung) auch für externe Benutzer zugänglich. "Der schnelle Zugriff auf die nationale und internationale Fachliteratur ist unverzichtbare Grundlage guter Forschung", betonte Professor Reinhard Kurth, Direktor des Robert Koch-Instituts, bei einer Feierstunde am 27. September 2000 zur Einweihung der Räume.

Neben der Hauptbibliothek am Nordufer hat das Robert Koch-Institut drei Bereichsbibliotheken, in den Außenstellen Berlin-Pankow, Berlin-Tempelhof und in Wernigerode im Harz. Für alle gilt, dass externe Nutzer die Bibliotheksbestände nur vor Ort einsehen können. Gesammelt wird die Literatur entsprechend den Arbeitsschwerpunkten: Biochemie, Epidemiologie, Genetik, Gentechnik, Gesundheitswissenschaften, Immunologie, Infektionsepidemiologie, Medizinische Statistik, Mikrobiologie, Molekulare Genetik, Sozialmedizin, Sozialwissenschaften, Strahlenschutz/Umwelt, Umweltmedizin und Virologie. Hinzu kommt ein einzigartiger historischer Bestand aus der Wirkungszeit Robert Kochs, der allerdings noch nicht vollständig erschlossen ist.

Interessierte Besucher finden Adressen, Öffnungszeiten, Nutzerhinweise sowie ein Verzeichnis der verfügbaren Zeitschriften auf den Internet-Seiten des Robert Koch-Instituts http://www.rki.de/UEBER/RKI/BIBL_FR1.HTM. In Form einer umfangreichen kommentierten Linksammlung gibt es dort auch Einstiegshilfen in die Themengebiete Universalbibliotheken, Medizinische Spezialbibliotheken, Bibliographische Datenbanken, Bibliotheks- und Verbundkataloge, Informations- und Dokumentenbeschaffung.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

 Susanne Glasmacher | idw

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