Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationales Masterstudium "Computational Engineering" an der RUB

25.07.2000


Noch bis zum 1. Oktober 2000 läuft die Bewerbungsfrist für den Masterstudiengang "Computational Engineering", der im nächsten Wintersemester erstmals an der Fakultät für Bauingenieurwesen angeboten wird. Bis zu 60 Teilnehmer, von denen die Hälfte ausländischer Herkunft sein soll, werden in vier Semestern neue, computergestützte Methoden der Ingenieurwissenschaften kennen und anwenden lernen. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein FH-Abschluss oder ein vergleichbares Zertifikat, z. B. der Bachelor im Bauingenieurwesen oder verwandten Gebieten.

Bauingenieure gehen mit der Zeit

Numerische Simulationsmethoden werden mit der beträchtlichen Leistungssteigerung von Computern im Ingenieurwesen immer wichtiger. Letztlich geht es dabei um zuverlässige Prognosen der Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Lebensdauer von Baukonstruktionen, Ökosystemen und Bauteilen. Die Anwendungsmöglichkeiten computergestützter Systemoptimierung sind breit gefächert: Sie reichen von Simulationen im Tunnelbau über Lebensdauerprognosen für Bauwerke bis zu numerischen Analysen der Schadstoffausbreitung im Boden. Mit dem neuen Masterstudiengang "Computational Engineering" trägt die Fakultät für Bauingenieurwesen der RUB dieser Entwicklung Rechnung: Der Studiengang schreibt die internationale Ausrichtung und die große Gewichtung computergestützter Analysemethoden in der Strukturmechanik in der Ausbildung fest. Ziel ist es, die dynamische Entwicklung im Ingenieurwesen in die Lehrinhalte einfließen zu lassen und durch Mehrsprachigkeit eine internationale Dimension zu erreichen. Der interdisziplinäre Ansatz überwindet außerdem traditionelle Grenzen zwischen der Mathematik, der Informatik und den Ingenieurdisziplinen.

Internationale Kompatibilität und Zusatzservice

Ausländische Studierende haben durch das neue Angebot die Möglichkeit, sich auch ohne vertiefte Deutschkenntnisse in Deutschland fortzubilden, denn die Kurse werden überwiegend in englischer Sprache abgehalten und auch die Masterarbeit wird auf Englisch verfasst. Die Leistungen, die studienbegleitend geprüft werden, werden über das European Credit Transfer System bewertet und sind international zwischen den Universitäten übertragbar. Neben den Lehrangeboten gibt es für die Teilnehmer einen umfangreichen Zusatzservice, der ihnen helfen soll, das Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen und sich möglichst schnell heimisch zu fühlen: Persönliche Berater stehen jedem Anfänger zur Seite, und zusammen mit dem Akademischen Auslandsamt gibt es Hilfe bei Formalitäten, der Wohnungs- und Jobsuche, der Freizeitplanung und beim Finden einer Gastfamilie.

Bewerbungen und Informationen

Prof. Dr. Günther Schmid, Computational Engineering, Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, IC 4/135, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-25483, Fax: 0234/32-14-684 oder
Prof. Dr. Günther Meschke, Computational Engineering, Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, IA 6/126, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-29051, Fax: 0234/32-14-149

Dr. Josef König |

Weitere Berichte zu: Engineering Ingenieurwesen RUB

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise