Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neu: Studium der Mechatronik an der TU Darmstadt

29.08.2000


Neu zum Wintersemester: Studium der Mechatronik
an der Technischen Universität Darmstadt 11/8/2000

Zum Wintersemester 2000/2001 bietet die TU Darmstadt erstmals die neue Studienrichtung Mechatronik an, die auf dem in der Regel viersemestrigen Grundstudium Maschinenbau aufbaut.
Die Mechatronik ist ein multidisziplinäres Gebiet der Ingenieurwissenschaften, das Systemkomponenten aus den Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik integriert. Sie hat sich inzwischen weltweit zu einem sehr attraktiven Forschungsbereich entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung und technische Umsetzung integrierter mechanisch-elektronischer Systeme, die sich durch Intelligenz und eigenständige Handlungsfähigkeit auszeichnen. Mechatronische Systeme nehmen mit Hilfe von Sensoren Signale auf, verarbeiten diese in Mikrorechnern und reagieren aufgaben- und situationsgerecht in einem mechanischen Prozess.
Für industrielle Produkte gewinnt die Mechatronik immer größere Bedeutung, da sie bereits bei der Entwicklung eines Systems von der ganzheitlichen Betrachtung ausgeht. Beispiele für mechatronische Produkte sind Roboter, digital geregelte Verbrennungsmotoren, aktive Sicherheitssysteme (Antiblockiersysteme, Antischlupfregelung) und aktive Fahrwerke für Kraftfahrzeuge, Werkzeugmaschinen mit selbsteinstellenden Werkzeugen und berührungsfreie Magnetlager für rotierende Maschinen.
Eine erste Einführung in die Mechatronik bietet der Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt bereits im Grundstudium an. Der Fachbereich Elektrotechnik und Informations-technik bereitet seinerseits im Rahmen des Diplomstudiengangs Elektrotechnik eine Studienrichtung Mechatronik vor. Studierende beider Fachbereiche können künftig aus dem Angebot der Mechatronik ihre Schwerpunktfächer wählen. Zu den mechatronischen Kernfächern gehören insbesondere
- Mechatronische Systeme
- Maschinendynamik
- Regelungstechnik
- Strömungslehre für die Mechatronik
- Sensorik und Aktorik
- Elektrische Antriebe
- Software Engineering
- Mikroprozessoren
Als Vertiefungsrichtungen werden zwei Schwerpunkte angeboten:
- Systeme des Maschinenbaus wie z. B. Kraftfahrzeugtechnik und Verbrennungs-
motoren, Flugsysteme, Fluidenergiemaschinen
- Systeme der Elektro- und Informationstechnik wie z. B. Automatisierungstechnik,
angewandte Informatik, elektromechanische Systeme.
Diese innovative Studienrichtung bietet ihren Absolventen ausgezeichnete Karrierechancen in Forschung und Industrie. Zulassungsbeschränkungen gibt es zur Zeit noch nicht. Die Immatrikulation findet ab dem 12. September 2000 an der TU Darmstadt statt.
Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter http://www.maschinenbau.tu-darmstadt.de oder telefonisch über das Dekanat Maschinenbau - Telefon 06151/16 2301 - und das Dekanat Elektrotechnik und Informationstechnik - Telefon 06151/162724.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Diplom-Volkswirtin Sabine Gerbaulet |

Weitere Berichte zu: Dekanat Elektrotechnik Maschinenbau Mechatronik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik