Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Studiengang ab kommendem Semester an der TU Bergakademie Freiberg

28.07.2000


Engineering &Computing - vereint klassischen Ingenieurstudienrichtungen
mit Informatik

Die TU Bergakademie Freiberg bietet allen technik- und informatikbegeisterten Gymnasiasten ab kommendem Wintersemester den neuen berufsorientierten Diplomstudiengang "Engineering & Computing" an.
Dieser Studiengang verbindet die Informatik mit den klassischen ingenieurwissenschaftlichen Bereichen des Maschinenbaus, der Automatisierungstechnik, der Verfahrens- und Energietechnik, des Geoingenieurwesens und der Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie.
Damit reagiert die TU Bergakademie Freiberg auf die Anforderungen in der Wirtschaft, denn in Produkte und Prozessabläufe werden zunehmend informationsverarbeitende Komponenten eingebaut. Rechner finden sich in allen Zweigen der Wirtschaft und Technik zur Automatisierung, Organisation und Integration. Die Entwicklung und Anwendung anwendungsbezogener Softwarekomponenten ist ein wesentliches Arbeitsfeld der Absolventen dieses Studienganges.
Nach einem gemeinsamen Grundstudium von vier Semestern kann sich der Student nun für eine der folgenden Studienrichtung, die er im Hauptstudium absolvieren möchte, entscheiden: Automation/Mechatronik; Geoengineering; Ingenieurinformatik; Maschinen und Anlagen; Materials- and Processengineering oder Process Computing.
Grundsätzlich sind Absolventen dieses Studienganges in allen Groß- und mittelständischen Betrieben des produzierenden Gewerbes, in Dienstleistungsunternehmen und Behörden universell einsetzbar. Typische Tätigkeitsfelder sind Projektierung, Planung, Konstruktion, Vertrieb, Bau-, Verfahrens- und Betriebslenkung sowie Forschung und Entwicklung.
Die Berufsfelder des Absolventen der Studienrichtung Automation/Mechatronik liegen auf dem Gebiet der Projektierung, Fertigung, Inbetriebnahme und Überwachung von mechatronischen Systemen, deren Baugruppen aus Systemen des Maschinenbaus, der Elektronik, der Automatisierungstechnik und der Informatik bestehen. Mechatronische Systeme kommen in der Robotertechnik, im Fahrzeugbau, im Maschinen- und Verkehrswesen sowie in der Umwelttechnik zum Einsatz.
Wer sich für Geoengineering wählt, wird sich mit der Erkundung, Erschließung und Produktion von Rohstoffen und Energieträgern aus der Erdkruste sowie die Sanierung und den Schutz der Geosphäre befassen. Schwerpunkte bilden dabei umfassende Simulation von Prozessen im Untergrund unter Nutzung von komplexen Geoinformationssystemen, der Einsatz und die Steuerung von intelligenten Sensoren und Werkzeugen, sowie die Optimierung der Abbau- und Produktionsprozesse.
Absolventen der Studienrichtung Ingenieurinformatik finden auf dem gesamten Gebiet der Entwicklung und Implementation von Algorithmen und Softwareanwendungen in den Ingenieurdisziplinen ihren Beruf.
Studenten, die sich für Maschinen und Anlagen entscheiden, können in der metallverarbeitenden Industrie aber auch in der chemischen Industrie, der Baustoffindustrie sowie in Kraftwerken tätig werden.
Materials- and Processengineering - Studenten, die sich entschließen diese Vertiefung zu studieren, verfügen über spezielle verfahrenstechnische Kenntnisse auf dem Gebiet der Werkstofferzeugung bzw. der Werkstoffverarbeitung und findet in den damit verbundenen Industrien einen Job.
Mit der Ausbildung in der Studienrichtung Process Computing kann der Absolvent verfahrenstechnische Aufgabenstellungen unter Einbeziehung der erworbenen Informatikkenntnisse lösen. Seinen Einsatz findet er nach dem Studium in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Biotechnologie, der Energiewirtschaft, im Bauwesen, im Umweltschutz und Recycling.
Für weitere Informationen steht Dr. Sabine Schellbach, Studienberaterin an der TU Bergakademie Freiberg, zur Verfügung. Tel.: 03731/39-3461, e-mail: studium@zuv.tu-freiberg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Katrin Apenburg |

Weitere Berichte zu: Automatisierungstechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

nachricht Max Planck School of Photonics: Nationales Exzellenznetzwerk für Photonikforschung ausgewählt
04.09.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie