Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Drittmitteleinwerbung ein Bayreuther Erfolgsgarant

19.09.2000


Eine überaus erfolgreiche Bilanz bei der Einwerbung von Drittmitteln kann die Universität Bayreuth vorweisen, wie neueste Daten belegen.

Hochschulleitung:
"Hohe Zuschüsse belegen Spitzenstellung der Universität
Bayreuth und bringen Arbeitsplätze in die Region"
Neue Daten belegen erfolgreiche Bilanz bei Drittmitteleinwerbung

Bayreuth (UBT). Eine überaus erfolgreiche Bilanz bei der Einwerbung von Drittmitteln kann die Universität Bayreuth vorweisen, wie neueste Daten belegen. Die Hochschulleitung wertete dies als Anerkennung der hohen Standards und als Nachweis der Wettbewerbsfähigkeit von Forschung und Lehre. Zuschüsse durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), eine hohe Drittmittelquote des Haushaltes, die wachsende Zahl von Drittmittelbeschäftigten und auch die erhebliche Zahl an Stipendiaten und Preisträgern der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Bayreuther Universität belegen den hohen Stellenwert und die Anerkennung durch Unternehmen und Einrichtungen der Forschungsförderung. Neue Projekte lassen eine weitere Steigerung erwarten.

Eine überaus erfolgreiche Bilanz bei der Einwerbung von Drittmitteln kann die Universität Bayreuth vorweisen, wie neueste Daten belegen. Die Hochschulleitung wertete dies als Anerkennung der hohen Standards und als Nachweis der Wettbewerbsfähigkeit von Forschung und Lehre. Zuschüsse durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), eine hohe Drittmittelquote des Haushaltes, die wachsende Zahl von
Drittmittelbeschäftigten und auch die erhebliche Zahl an Stipendiaten und Preisträgern der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Bayreuther Universität belegen den hohen Stellenwert und die Anerkennung durch Unternehmen und Einrichtungen der Forschungsförderung. Neue Projekte lassen eine weitere Steigerung erwarten.

Hervorragend schneidet die Universität Bayreuth in einer aktuellen Auswertung der Mittel-Bewilligungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft an Hochschulen ab: mit 63.100 DM Zuschuss je Wissenschaftler steht die Universität Bayreuth in den "Top Ten", nämlich auf Platz 8 von 72 Hochschulen in Deutschland. Im bayerischen Vergleich liegt die Universität Bayreuth sogar an der Spitze: keine andere Universität in Bayern erhielt von der DFG mehr Mittel je Wissenschaftler als die hiesige. Die Aufteilung nach Fachbereichen zeigt, dass die Universität Bayreuth im Bereich Biologie/Medizin mit 204.100 DM je Wissenschaftler mit deutlichem Vorsprung vor der Universität Konstanz (176.700 DM) bundesweit an erster Stelle steht. Aber auch in anderen Fachbereichen kann sich Bayreuth im Vergleich sehr gut positionieren: in den Geistes- und Sozialwissenschaften auf Platz 12 von 66 und in den Naturwissenschaften auf Platz 24 von 62 Hochschulen.

Im Haushalt der Universität Bayreuth schlagen sich diese Mittel und auch Zuschüsse anderer Drittmittelgeber von insgesamt 37,7 Mio. DM in einer hohen Drittmittelquote von knapp 20% nieder. Besonderen Anteil haben daran Gelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 14,5 Mio. DM, von VW-Stiftung, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) und Auftragsforschung mit 11,2 Mio. DM sowie Zuwendungen des Bundes mit 9 Mio. DM. Von der Europäischen Union kamen 2 Mio. DM. Dazu kommen noch hohe Mittel, insbesondere aus der Wirtschaft, die direkt mit den Lehrstühlen der Universität Bayreuth verrechnet werden, sich also nicht im zentralen Haushalt niederschlagen. Die Drittmittel unterstützen wesentliche längerfristige Forschungsprojekte der Universität Bayreuth; so sind z.B. für 8 laufende Großprojekte durch den Bund für das Jahr 2000 wieder über 7 Mio. DM zugesagt.

Die hohen Zuschüsse wirken sich auch positiv auf die Zahl der Arbeitsplätze an der Universität Bayreuth aus. Mehr als ein Drittel der insgesamt 1.766 Beschäftigten der Bayreuther Universität, nämlich 672 Personen, wurden aus Drittmitteln bezahlt. Dies entspricht einer Quote von 38%.

Einen Maßstab für die internationale Attraktivität der Universität Bayreuth in der weltweiten Wissenschaftsfamilie bietet der Vergleich der Zahlen der Stipendiaten und Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung an deutschen Universitäten. Die Stiftung finanziert ausländischen Spitzenforschern einen Gastaufenthalt in Deutschland mit freier Wahl der Hochschule. Im Verhältnis zur Zahl der Professoren
an den deutschen Zieluniversitäten liegt die Universität Bayreuth in Deutschland an fünfter Stelle aller Universitäten.

Nach Überzeugung der Hochschulleitung werden die aktuellen Entwicklungen und Planungen wie etwa die neue Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften, der Aufbau des Kompetenzzentrums Neue Materialien Nordbayern, die Gründung des Bayreuther Zentrums für Kolloide und Grenzflächen, die Planungen für den Aufbau eines Kompetenzzentrums für neue Wirkstoffe, biologische Strukturforschung und Nanostruktur- biochemie im Rahmen des Forschungsverbundes BioMedTec und auch erste Überlegungen für ein Kompetenzzentrum Werkstoffverbunde und oberflächenveredelte Produkte aus Glas, der Universität Bayreuth und der Wirtschaftsregion Nordostbayern in den nächsten Jahren einen weiteren starken Schub nach vorne geben. Dies werde den Forschungsstandort Bayreuth stärken, Kooperationen zwischen Universität und Wirtschaft fördern, zusätzliche Gelder in die Region fließen lassen und weitere Arbeitsplätze schaffen, hieß es in einer Erklärung.

 M. A. Jürgen Abel |

Weitere Berichte zu: DFG Drittmittel Drittmitteleinwerbung Einwerbung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten