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Elektrotechnik und Informationstechnik: Lehramts-Studiengang an der TUM neu gestalteter

05.10.2000


Das Studium Elektrotechnik für das Lehramt an beruflichen Schulen ist zum Wintersemester 2000/2001 neu gestaltet worden: Die TU München weitet dazu das Vorlesungsangebot in Informations- und Medientechnik wesentlich aus. Die Studierenden erwerben breite fachwissenschaftliche Kenntnisse auf den Gebieten der Informations- und Nachrichtentechnik, Medientechnik, Kommunikationstechnik, Energietechnik, Hochfrequenztechnik sowie der Automatisierungstechnik. Wie bisher wählen die Studierenden ein weiteres Unterrichtsfach als Zweitfach, beispielsweise Chemie, Deutsch, Englisch, Informatik, Physik u. a. Ab dem nächsten Jahr werden als neue berufliche Zweitfächer Informations- und Kommunikationstechnik sowie Mechatronik angeboten.

Fachhochschulabsolventen der einschlägigen Fachrichtung, die an der TUM das Studium Elektrotechnik für das Lehramt an beruflichen Schulen anstreben, werden verbesserte Einstiegsmöglichkeiten eingeräumt.

Das Lehramts-Studium für berufliche Schulen wird mit der Ersten Staatsprüfung abgeschlossen, an die sich ein zweijähriger Vorbereitungsdienst anschließt. Die Befähigung zum Lehramt wird schließlich durch das Bestehen der Zweiten Staatsprüfung am Ende des Vorbereitungsdienstes erlangt. Alle Absolventen können zusätzlich den akademischen Grad eines Diplom-Berufspädagogen/Diplom-Berufspädagogin (Dipl.-Berufspäd. Univ.) erwerben, wenn sie Prüfungen in ergänzenden Vorlesungen ablegen, ein arbeitspädagogisches Betriebspraktikum besuchen und eine Hausarbeit vorlegen, die einer Diplomarbeit gleichwertig ist.

Die Berufsaussichten für Absolventen das Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik für das Lehramt an beruflichen Schulen sind ausgezeichnet. Sowohl im höheren Schuldienst, wie auch in der Industrie, wo Pädagogen im Ausbildungsbereich sehr gefragt sind.

Kontakt:
Dr. Walter Demmel


Hochschulreferat Lehrerbildung
TU München
Tel.: 089/289-24300; Fax: 089/289-24391

E-Mail: hr.lb@zv.tum.de

 Dieter Heinrichsen M.A. | idw

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