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Hochschulsonderprogramm erfolgreich!

30.10.2000


Das Hochschulsonderprogramm III (HSP III) des Bundes und der Länder hat Veränderungen der Hochschulstrukturen bewirkt, die Fachhochschulen weiterentwickelt, die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Lehre
verstärkt, den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Frauen in der Wissenschaft gefördert.

Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) hat heute die Leistungen HSP III für das vergangene Jahr bilanziert: Die gemeinsam definierten wissenschafts- und hochschulpolitischen Ziele wurden erreicht. 1999 wurden 721 Mio. DM ausgegeben. Zusätzlich zur personellen Grundausstattung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen konnten fast 6.000 Stellen oder Arbeitsverträge finanziert werden, außerdem 25.000 Werkverträge, Lehraufträge, Stipendien und Tutorien.

Das Programm umfasst folgende Maßnahmen:
- Tutorien und Maßnahmen zur Verbesserung der Studienberatung
- Verbesserung der Qualität der Lehre und Evaluation der Lehre
- Einsatz von Multimedia in der Lehre an Hochschulen und Hochschulbibliotheken
- Innovationstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft
- Quantitativer und qualitativer Ausbau der Fachhochschulen
- Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses - Promovenden, Postdoktoranden, Habilitanden - durch Inlands- und Auslandsstipendien, Habilitationsstellen und Graduiertenkollegs
- Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit durch Bau von Gästehäusern für ausländische Studierende, Lehrende und Forscher, Verstärkung der akademischen Auslandsämter und EG-Büros an Hochschulen, durch Sprachkurse, Sprachzentren, europabezogene Studiengänge und ausländische Gastdozenturen an deutschen Hochschulen.

Diese Maßnahmen werden zum Teil durch Wissenschafts- und Forschungsförderungsorganisationen wie den Deutschen Akademischen Austauschdienst, die Alexander von Humboldt-Stiftung oder die Deutsche Forschungsgemeinschaft durchgeführt. Ansonsten lag die Verantwortung für Planung und Durchführung in den Händen der Länder; sie haben unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, die jeweils dem länderspezifischen Ausbau- und Entwicklungsstand der Hochschulen und Forschungseinrichtungen Rechnung tragen.

Die BLK hat vor Beendigung des auslaufenden HSP III darüber beraten, in welchem Umfange die gemeinsamen wissenschafts- und hochschulpolitischen Ziele des Bundes und der Länder weitere gemeinsame Sonderprogramme erforderlich machen. Ergebnis: Anfang 2001 startet das Programm zur Förderung der Weiterentwicklung von Hochschule und Wissenschaft sowie zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (Hochschul- und Wissenschaftsprogramm, HWP), Informationen auf der Homepage der BLK
http://www.blk-bonn.de/ Bereichsübergreifende Tätigkeiten/Hochschul- und Wissenschaftsprogramm HWP.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Burghard Kraft | idw

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