Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ergänzungsstudiengang Wirtschaftsrecht

07.08.2000


Ab dem Wintersemester 2001/2002 wird das Angebot der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen um einen interdisziplinär konzipierten Ergänzungsstudiengang erweitert, in dem Kenntnisse im nationalen und
internationalen Wirtschaftsrecht erworben werden können. Neben dem juristischen Rüstzeug umfasst der Studiengang auch Veranstaltungen in den Wirtschaftswissenschaften und Sprachkurse. Das Angebot richtet sich an erfolgreiche Absolvent/Innen des Ersten Juristischen Staatsexamens oder wirtschaftswissenschaftlichen Diploms.

Um einen der ab dem Wintersemester 2001/2002 ca. 20 bereitstehenden Studienplätze zu ergattern, müssen die Bewerber/Innen neben einem Abschluss in Rechts- oder Wirtschaftswissenschaft eine vertiefte Ausbildung in wirtschaftsrechtlichen Grundlagenfächern nachweisen. Diese Ausbildung erfolgt durch eine Teilnahme an Veranstaltungen in den Fächern Handelsrecht, Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht, Internationales Privatrecht oder Steuerrecht, Arbeitsrecht und Europarecht und wird anhand der in den Veranstaltungen erworbenen Leistungsnachweise belegt. Die Benotung der Scheine erfolgt nach Punkten, wobei die Bewerber ab dem kommenden Wintersemester in den dafür vorgesehenen Veranstaltungen schon auf Punktejagd gehen können.
Die Wirtschaftswissenschaftler/Innen benötigen zusätzlich zur Aufnahme des Zusatzstudiengangs Wirtschaftsrecht die erfolgreiche Teilnahme an den Anfängerübungen der Juristischen Fakultät im Bürgerlichen und im Öffentlichen Recht. Der Antrag auf Zulassung ist bei dem Fakultätsbeauftragten für den Ergänzungsstudiengang zu stellen.

Das Zusatzstudium Wirtschaftsrecht ist in einen theoretischen und einen praxisorientierten Teil gegliedert.
Der theoretische Teil besteht aus Lehrveranstaltungen in einem Umfang von insgesamt 47 Wochenstunden, wobei 35 Stunden auf die Pflichtfächer entfallen, und die restlichen nach dem Gusto der Student/Innen auf die Wahlfächer verteilt werden können. Die Veranstaltungen beginnen turnusgemäß im jeweiligen Wintersemester.

Die Regelstudienzeit beträgt zwei Semester. Welche Fächer zur Auswahl stehen, und welche besucht werden müssen, sowie eine genaue Gliederung des Ergänzungsstudiengangs kann der vorläufigen Studien- und Prüfungsordnung des Zusatzstudiengangs Wirtschaftsrecht entnommen werden.
In den Semesterferien vollzieht sich der praktische Teil des Ergänzungsstudiums in Form von Praktika (Dauer 2 Monate) mit begleitenden Prüfungen. Geplant ist ein Netzwerk von 20 bis 30 Unternehmen, die im engen Kontakt mit der Juristischen Fakultät stehen.

Das Ergänzungsstudium Wirtschaftsrecht wird mit einer Magisterarbeit und einer mündlichen Prüfung abgeschlossen.

Weitere Informationen:
Tel.: 0551/39-7360

Dr. Frank Woesthoff |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie