Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studium, Arbeit über alles: »Trendence«-Spitzenrang für BWL-Studiengang

29.09.2000


Auch wenn in der neuesten Ausgabe der »Zeit« das Ranglistenschreiben für deutsche Hochschulen nicht eben als sinnvoll bezeichnet wird, glaubt Greifswald einer eben veröffentlichten Liste. Das Absolventenbarometer

2000 des Instituts für Personalmarketing »Trendence« aus Nürnberg weist Greifswald bei einer deutschlandweiten Befragung von über 13000 Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge an 67 Universitäten und Fachhochschulen auf die oberen Ränge. Wir freuen uns, wenn uns andere oben sehen; das war auch bei Platz 2 im letzten »Spiegel«-Ranking so. Mit der »Trendence«-Plazierung ist der Dekan der Rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Manfred Jürgen Matschke, denn auch »außerordentlich zufrieden«: »Fast ein Drittel unserer Studenten des Hauptstudiums haben sich an der Befragung beteiligt. Das Urteil dieser Studenten ist eine verläßlichere Basis über die hiesige Studiensituation als jüngst kolportierte Meinungen und Vorurteile.«

Manfred Jürgen Matschke hat alle »Trendence«-Beurteilungskriterien im Blick: die Greifswalder Uni liegt weit vor dem jeweiligen Bundesdurchschnitt. Bei den Kriterien »Qualität der Dozenten/Professoren in der Lehrstoffvermittlung«, »Betreuung durch Dozenten/Professoren« und »Qualität und Verfügbarkeit der EDV-Infrastruktur« erreicht die Uni Greifswald jeweils Rang 2 (vor ihr liegt nur die private Handelshochschule Leipzig). Auch bei den Bewertungskriterien, dank denen die Uni Greifswald sich nicht auf einen der ersten fünf Ränge platzieren konnte, liegt sie nach Aussage von Dekan Matschke »weit über dem Durchschnitt«. Der Dekan: »Am kritischsten beurteilen uns unsere Studenten beim >Praxisbezug der Ausbildung<. Aber auch da liegen wir mit unserer Note 3,62 noch weit über dem deutschlandweiten Durchschnitt von 4,90 bei einer Notenskala von 1 (für gut) bis 10 (für schlecht).«

Interessant ist auch, dass in Greifswald mehr Studentinnen als bundesweit studieren, dass die hiesigen Hauptstudiumsstudenten im Durchschnitt erheblich jünger sind und offenbar zügiger studieren. Das reicht im Grundstudium, das die Befragten ja alle hinter sich hatten, in Greifswald allerdings ganz durchschnittlich - Abschlussnote 2,7 gegenüber Bundesdurchschnitt 2,71. Ebenso im bundesweiten Trend liegen die Greifswalder mit ihren Erwartungen hinsichtlich späterer Arbeitsbelastung (ca. 50 Stunden pro Woche) und mit ihren Vorstellungen vom ersten Gehalt (ca. 75 TDM). An Hobbies oder gar eine Familiengründung denken Greifswalder BWLer erst ganz zuletzt; ihre berufliche »Entwicklung« ist ihnen am wichtigsten.

Erheblich größer als bundesweit ist die Bereitschaft der hiesigen Betriebswirtschaftslehrestudenten, in kleinen und mittleren Unternehmen zu arbeiten: 69,5 Prozent der Greifswalder Studenten, bundesweit 54,6 Prozent. Dekan Matschke: »Hier bietet sich eine große Chance für die hiesige Wirtschaft, qualifiziertes Personal zu rekrutieren.«

&nbsp;Dr. Edmund von Pechmann | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie