Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auch in Natur- und Ingenieurwissenschaften: Mehr Studierende an der Uni Essen

29.09.2000


Bereits zu Beginn des Studienjahres 1999/2000 hatte sich die Zahl der Studienanfänger im Vergleich zum Vorjahr an der Universität Essen leicht erhöht. Dieser Trend setzt sich mit überraschender Deutlichkeit fort - das
zeichnete sich jedenfalls am Ende der zweiten Einschreibungswoche an der Hochschule ab. Drei Wochen vor Einschreibungsende hatten sich bereits 2 006 "Neue" immatrikuliert. Zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres waren es 1 765.

Besonders erfreulich ist der deutliche Anstieg in den Fächern, die seit Jahren nicht auf der Hitliste der Studienbewerber stehen und in denen sinkende Absolventenzahlen bereits einen akuten Nachwuchsmangel bei den Jung-Akademikern heraufbeschworen haben. Die Chemie und die Physik, aber auch der Studiengang Maschinenbau können sich offensichtlich stabilisieren. Die Zahlen: in der Chemie 58 Einschreibungen gegenüber 37 zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres, in der Physik 43 Einschreibungen gegenüber 32 im Oktober 1999 und im Maschinenbau 60 Einschreibungen gegenüber 38. Für das Bauingenieurwesen in Essen haben sich bislang 116 Studienanfänger entschieden - 91 waren es zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr.

Erfreulich ist auch die Entwicklung in den jungen Bachelor-Studiengängen. 108 Einschreibungen wurden bislang für die Volkswirtschaftslehre gezählt und bereits 52 in dem erst vor einem Monat genehmigten Systems Engineerig, wo die Hochschule den Bewerbern im Wintersemester 2000/01 gerade 80 Studienplätze zur Verfügung stellen kann. Erschöpft werden die Kapazitäten an der Uni Essen auch in den Numerus-clausus-Fächern Medizin (162 Plätze), Betriebswirtschaftslehre (318), Wirtschaftsinformatik (246), Ökologie (78), Pädagogik (100), Landschaftsarchitektur (75), Sozialarbeit (88) und Sozialpädagogik (42) sowie in den Lehramtsfächern für die Primarstufe (144) und Biologie für die Sekundarstufe II (41). Und auch im Magisterstudiengang Kommunikationswissenschaft und im Ergänzungsstudiengang Erziehungswissenschaft; Planung und Beratung im Sozialwesen ist die Nachfrage voraussichtlich größer als das Angebot. Für beide Fächer gibt es einen Orts-NC. In der Kommunikationswissenschaft liegt er bei 76, im Ergänzungsstudiengang bei 60 Plätzen.


Redaktion: Monika Rögge, Telefon (02 01) 1 83-20 85

 Monika Roegge | idw

Weitere Berichte zu: Maschinenbau Natur- und Ingenieurwissenschaft Physik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie