Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Semesterstart an der LMU: Neuer Service - neue Forschung - neue Studienangebote

16.10.2000


... mehr zu:
»LMU »Neuzeit »Volkswirtschaftslehre
Neuer Service
Rund 42.000 Studierende sind im Wintersemester 2000/2001 an der LMU eingeschrieben, darunter 7000 "Neue". Jeder einzelne
wurde diesmal persönlich begrüßt. Zum Uni-Start hat das Rektorat allen Erstsemestern gleich bei der Einschreibung einen eigenen LMU - Ruck- sack geschenkt. Ein Welcome Package mit Informationen und Präsenten, die den Uni-Alltag erleichtern sollen. Erstmals gibt es z.B. einen LMU - Studienkalender 2000/2001 und eine deutsch-englische Broschüre "LMU auf einen Blick / LMU at a glance" mit Kurz-Profilen aller Einrichtungen sowie allen wichtigen LMU - Adressen. Das Begrüßungs-Geschenk ist zugleich der Auftakt zu einem ehrgeizigen Projekt: Die Hochschulleitung will die Kommunikation innerhalb der großen "Universitätsfamilie" grundlegend verbessern. Das Internet macht’s möglich. Die LMU bietet ein eigenes Internet-Portal: den virtuellen CampusLMU.

Pressekonferenz zum CampusLMU
18. Oktober, 9.30Uhr
Hauptgebäude der LMU, Senatssaal I.Stock
Geschwister-Scholl-Platz 1

Neue Forschung
Die Universität München gehört in der Forschung zu den leistungsstärksten Hochschulen in Deutschland. Wichtiger Indikator dafür sind Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereiche (SFB), die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nach strengen Auswahlkriterien Jahre fördert. Die LMU ist Sprecherhochschule für 14 SFB, ein weiterer ist in Vorbereitung. Außerdem konnte die Universität zehn Graduiertenkollegs einrichten - eine große Chance vor allem für Nachwuchswissenschaftler, sich zu profilieren.

Kulturwissenschaften
Bei der Vergabe von DFG-Mitteln liegt die Universität für die Jahre 1996 bis 1998 mit 196 Millionen Mark bundesweit an der Spitze. Der Löwenanteil fällt dabei an die Medizin und Biologie. Doch auch die Geisteswissenschaften haben an der LMU Spitzenleistungen zu bieten. Dort beschäftigt sich seit kurzem ein Team von Wissenschaftlern aus vier Fakultäten mit einem großen Projekt zur Frühen Neuzeit (15. bis 17. Jahrhundert). Die Frühe Neuzeit hat in der kulturwissenschaftlichen Forschung der letzten Jahre einen besonderen Stellenwert erhalten: als eine eigene Epoche zwischen Mittelalter und Moderne. An diesem Forschungsprojekt sind unter anderem Historiker, Kunsthistoriker, Theologen, Philologen und Philosophen beteiligt. Diese Vernetzung setzt sich auch ins Internet fort: In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek in München wurde bereits der Server "Frühe Neuzeit" eingerichtet; eine gemeinsame Internet-Datenbank gewährleistet den notwendigen Austausch von Texten und Informationen.

Biologie
Neu ist auch die Beteiligung an dem ersten so genannten Transregio-SFB in Deutschland. Hier arbeitet die LMU mit den Universitäten Kiel und Düsseldorf zusammen. Anders als in einem herkömmlichen Sonderforschungsbereich wird hier die Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Einrichtungen an weit auseinanderliegenden Standorten gefördert. Das Projekt untersucht, wie sich komplexes vielzelliges Leben entwickeln konnte. Wichtig dabei ist auch der wissenschaftliche Austausch: "Für das kommende Frühjahr planen wir ein internationales Symposium auf der kroatischen Insel Hvar", berichtet Professor Reinhold Herrmann, Inhaber des Lehrstuhls Botanik I.

Neue Studienangebote

Bioinformatik
Interdisziplinarität ist nicht nur in der Forschung gefragt; auch die Lehre wird zunehmend fächerübergreifend ausgerichtet. Ein Beispiel an der LMU ist der ab dem Wintersemester zusammen mit der TU München angebotene Diplom-, Bachelor- und Master-Studiengang Bioinformatik. Bislang gab es nur ein entsprechendes Nebenfach im Informatikstudium. Der neue Studiengang reagiert auf den Mangel an gut ausgebildeten Bioinformatikern und deren hervorragende Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Denn die Entwicklung in diesem Bereich ist rasant; sowohl für die Grundlagenforschung wie auch für die Industrie eröffnen sich hier völlig neue Perspektiven. Vor allem in der Mikrobiologie, Gentechnik und Medizintechnik wird die Bioinformatik eine große Rolle spielen.

Dazu findet am 25.10.2000, 11.00 Uhr eine Pressekonferenz statt
im Internationalen Begegnungszentrum, Amalienstraße 38.
Es wird noch gesondert eingeladen.


Volkswirtschaftslehre
Fit vor allem für den internationalen Arbeitsmarkt werden auch die Absolventen des neuen Bachelor-/Master-Studienganges in der Volkswirtschaftslehre (VWL) sein. Hier konzentrieren sich die Veranstaltungen im Unterschied zu dem auch weiterhin bestehenden Diplom-Studiengang auf die Volkswirtschaftslehre im engeren Sinne ohne beispielsweise den relativ großen Anteil an betriebswirtschaftlichen Pflicht-
und Wahlveranstaltungen. Auch die englischen Sprachkenntnisse der Studenten haben hier mehr Gewicht. Das Angebot ist vor allem für ausländische Studenten interessant.

 Cornelia Glees-zur Bonsen | idw

Weitere Berichte zu: LMU Neuzeit Volkswirtschaftslehre

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie