Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neu: Studiengang "Molekulare Biotechnologie"

29.08.2000


Ab dem Wintersemester 2000/2001 startet an der TU Dresden dieser neue Bachelorstudiengang, der eine Synthese von Ingenieur- und Materialwissenschaften, Biologie, Medizin, Bioinformatik, Biophysik und
Biochemie bietet.

"In Dresden wird es einen Senkrechtstart in der Biotechnologie geben, und die Stadt wird eine führende Stellung in dieser Schlüsseltechnologie bekommen," so bestärkte der Nobelpreisträger Professor Günter Blobel die Initiativen der TU Dresden (TUD), auf diesem Sektor aktiv mitzuwirken. In der Zeit des Umbruchs in der Molekular- und Zellbiologie möchte die TUD ihren Beitrag mit einer Synthese von Ingenieur- und Materialwissenschaften mit Biologie, Medizin, Bioinformatik, Biophysik und -chemie leisten, um einen grundsätzlichen Innovationssprung am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Dresden zu bewirken.
Dazu gehört es auch, neue Studienangebote auf diesem Sektor zu schaffen. Ab dem Wintersemester 2000/2001 wird es einen Studiengang an der Fachrichtung Biologie geben, der dem Innovationsgedanken Rechnung trägt: der sechssemestrige Bachelor im Studiengang "Molekulare Biotechnologie". Er gliedert sich in ein Grundstudium von drei Semestern und in ein Hauptstudium von ebenfalls drei Semestern. Die Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften verleiht nach bestandener Abschlussprüfung den Grad Baccalaureus Scientiarum/ Baccalaurea Scientiarum im Studiengang "Molekulare Biotechnologie".
Das Lehrangebot im Grundstudium enthält vor allem die Fächer Mathematik, Physik, Chemie, Informatik, Botanik, Zoologie, Genetik und Mikrobiologie. Die biologischen Fächer sind mit 50 Prozent des Lehrangebotes vertreten. Im Hauptstudium liegen die Schwerpunkte in der praktischen Ausbildung sowie im Vertiefen spezifischer Fachgebiete, beispielsweise zellbiologische und molekulare Techniken, Methoden der Gentechnik, Molekularbiologie der Pflanzen, Zell- und Molekularbiologie von Naturstoffen, Pharmakologie und Toxikologie, Technische Mikrobiologie sowie Bioverfahrenstechnik. Die Einsatzfelder der Absolventen liegen vor allem in der Pharmaindustrie, in Biotechnologieunternehmen sowie in öffentlichen Forschungseinrichtungen.
Aufgrund der großen Attraktivität dieses Studienganges ist die Zahl der Bewerber schon jetzt um ein Vielfaches höher als die auf 20 limitierte Zahl der Studienplätze.

Susann Mayer

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Karsten Eckold |

Weitere Berichte zu: Bioinformatik Biologie Biophysik Biotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie