Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erstes Online-Repetitorium für Jura-Studierende

07.12.2000


... mehr zu:
»Jurist »Online-Repetitorium
Saar-Uni und Alpmann Schmidt starten erstes Online-Repetitorium für Jura-Studierende Internet-Examenstraining für Juristen

Professoren der Saar-Universität und Alpmann Schmidt, einer der führenden deutschen Anbieter juristischer Repetitorien, haben sich zusammengetan, um das erste virtuelle Examenstraining für Juristen anzubieten. Im Herbst 2001 startet das Internet-Repetitorium "e-jura". Zum Schnuppern gibt es ab Januar 2001 eine Demo-Version im WWW. Das im Übrigen kostenpflichtige Online-Repetitorium ist für Studierende der Saar-Uni gratis!


Repetitorien stehen bei Jura-Studierenden kurz vorm Staatsexamen hoch im Kurs. Kaum ein künftiger Jurist geht angesichts der schwer überschaubaren Fülle des Lernstoffs ohne diese privaten Vorbereitungskurse in die Prüfung.
Ab nächsten Herbst können sich Jura-Studenten in ganz Deutschland erstmals mit einem Online-Repetitorium unabhängig von Kurszeiten und ohne Bindung an Kursorte auf ihr Erstes Staatsexamen vorbereiten:
Zusammen mit Alpmann Schmidt, einem der führenden Anbieter juristischer Repetitorien, haben Professoren der Saarbrücker Rechtswissenschaft e-jura entwickelt - ein "Rep" neuen Typs.
Für die Studierenden der Saar-Uni ist die Teilnahme kostenlos, für Studierende anderer Unis fallen Kosten wie bei jedem anderen Repetitorium an.

Der interaktive, internetbasierte Kurs dauert ein Jahr und umfasst den gesamten examensrelevanten Prüfungsstoff im Zivil- und Strafrecht sowie im Öffentlichen Recht. Es werden nicht einfach die Rep-Materialien im Internet stehen und auch der Gang zur Bibliothek wird nicht erspart bleiben! Vielmehr handelt es sich um eine effektive, neue Art von betreuter Examensvorbereitung auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse über virtuelles Lernen mit dem Internet. Das Online-Rep nutzt die vielfältigen neuen Lern-Möglichkeiten, um einen Überblick über den für die Prüfung wichtigen Stoff zu geben und um diesen didaktisch aufbereitet optimal zu trainieren.
Tipps für die ideale Organisation des Lernens geben dem Lernenden einen individuellen "Fahrplan" für den Weg zur Prüfung an die Hand. So ist, um die Zeiteinteilung zu erleichtern, bei den einzelnen Aufgaben und Lernschritten immer die jeweils einzuplanende Zeit angegeben. Insgesamt, so die Empfehlung der Anbieter, sollten die Teilnehmer für e-jura etwa 20 Stunden pro Woche aufwenden - natürlich nicht nur am PC!.

Im Wochenrythmus gibt es ein bestimmtes Pensum, einen persönlichen Wochenplan, der im Rahmen des Online-Kurses absolviert werden soll. Dabei werden die Lernergebnisse der Teilnehmer berücksichtigt und das Lernangebot darauf adaptiv abgestimmt.
Der Lernstoff ist so aufbereitet, dass nach einer Einführung in die jeweilige Problematik und Tipps zum Lösungsaufbau und zur begleitenden Lektüre, das Erlernte trainiert wird:
Um die Selbsteinschätzung der eigenen Leistungen zu ermöglichen, absolviert der Lernende speziell für das Internet entwickelte adaptive und interaktive Lernfragen, Multiple Choice-Tests, Lückentexte, Übungsfälle... Die Antworten werden entweder durch das Programm selbst auf ihre Richtigkeit überprüft, oder durch "Trainer" korrigiert.
Bei allen Lernschritten stehen die Trainer für Fragen bereit.
Examensklausuren, die korrigiert und benotet werden, stehen nach Abschluss jedes Themengebiets auf dem Programm.
Auch der Austausch unter den Teilnehmern wird großgeschrieben - und hier soll es nicht nur rein virtuell zugehen. Ein Plan für Gruppenarbeit sieht den Lernstoff für Arbeitsgemeinschaften vor, die natürlich online miteinander lernen, aber auch tatsächlich zusammentreffen sollen. Begleitende Präsenzveranstaltungen, die das Online-Angebot unterstützen sind ebenfalls vorgesehen.

Professoren der Saarbrücker Rechtswissenschaft haben am inhaltlichen Konzept, an der Aufarbeitung des Lernstoffes wie auch an der Umsetzung der Idee mit den Möglichkeiten der virtuellen Lehr- und Lernmethoden entscheidend mitgearbeitet.
Die Wahl des Münsteraner Repetitors war nicht zuletzt auch deshalb auf Saarbrücken als Partner für das Online-Rep gefallen, da hier das Institut für Rechtsinformatik als eine der führenden Adressen in Sachen Einsatz Neuer Medien in der (juristischen) Lehre angesiedelt ist. Das Institut hat sich durch Projekte wie den Informationsservice "Juristisches Internetprojekt Saarbrücken", das täglich über 100.000 Zugriffe zählt, oder die Online-Seminare zum juristischen Arbeiten im WWW internationalen Ruf und einzigartiges Know-how auf diesem Gebiet erworben.
Und diese Erfahrungen bringt Saarbrücken in das Internet-Repetitorium ein: So ist der Online-Kurs bereits "Saarbrücken-erprobt" - mit sehr guter Resonanz.

Sie haben Fragen? Dann setzen Sie sich bitte in Verbindung mit
Prof. Maximilian Herberger (Tel: 0681/302-3105; E-mail: herberger@mx.uni-saarland.de) oder Prof. Stephan Weth (Tel: 0681/302-2120; E-mail: s.weth@mx.uni-saarland.de)

Claudia Brettar | idw

Weitere Berichte zu: Jurist Online-Repetitorium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Klassenzimmer der Zukunft - DFKI & TUK eröffnen neues Labor für digitale Lehr- und Lernmethoden
03.05.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Technik unterstützt Inklusion in der Arbeitswelt
06.03.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Im Focus: Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

Um chemische Gemische in ihre Einzelbestandteile aufzutrennen, ist in der Industrie die energieaufwendige Destillation gängig, etwa bei der Raffinerie von Rohöl. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickeln ein Kamerasystem, das diesen Prozess überwacht. Dabei misst es, ob es zu einer starken Tropfenbildung kommt, was sich negativ auf die Trennung der Komponenten auswirken kann. Die Technik könnte hier künftig automatisch gegensteuern, wenn sich Messwerte ändern. So ließe sich auch Energie einsparen. Auf der Prozesstechnik-Messe Achema in Frankfurt stellen sie die Technik vom 11. bis 15. Juni am Forschungsstand des Landes Rheinland-Pfalz (Halle 9.2, Stand A86a) vor.

Bei der Destillation werden Flüssigkeiten durch Verdampfen und darauffolgende Kondensation des Dampfes in ihre Bestandteile getrennt. Ein bekanntes Beispiel...

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Rotierende Rugbybälle unter den massereichsten Galaxien

23.05.2018 | Physik Astronomie

Invasive Quallen: Strömungen als Ausbreitungsmotor

23.05.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Matrix-Theorie als Ursprung von Raumzeit und Kosmologie

23.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics