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ERASMUS auf Erfolgskurs

01.07.2003


Das SOKRATES/ERASMUS-Programm der EU hat sich zum stärksten Motor für den Studierenden- und Dozentenaustausch in Europa entwickelt. Besonders die deutschen Hochschulen profitieren davon: Rund 19.000 deutsche Studierende und Dozenten konnten im Hochschuljahr 2001/2002 mit dem EU-Programm SOKRATES/ERASMUS an einer Hochschule im europäischen Ausland lernen und lehren. Im gleichen Zeitraum kamen fast 18.000 ausländische Studierende und Dozenten mit dem Programm nach Deutschland. Diese beeindruckende Bilanz kann der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), der im Rahmen dieses Programms die Aufgaben einer Nationalen Agentur wahrnimmt, anlässlich seiner SOKRATES-Jahrestagung am 3. und 4. Juli 2003 in Bonn seinen über 200 Gästen aus Deutschland und dem europäischen Ausland präsentieren.



Im Mittelpunkt der Jahrestagung steht das von der EU vorgeschlagene ERASMUS Mundus- Programm zur Förderung von hochqualifizierten Master-Studierenden und Gastwissenschaftlern aus außereuropäischen Ländern, das 2004 starten soll. Dabei werden mit den Vertretern der Hochschulen, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der EU-Kommission Möglichkeiten einer substantiellen deutschen Beteiligung an dem Programm diskutiert.

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Ebenfalls ab dem Jahr 2004 wird voraussichtlich die Türkei neues Partnerland in den EU-Bildungsprogrammen. Die Vorbereitungsmaßnahmen dazu werden den Tagungsteilnehmern von der türkischen Nationalagentur vorgestellt. Schließlich erläutert der BMBF die gemeinsame Haltung von Bund und Ländern zur Zukunft der EU-Bildungsprogramme, die im Jahre 2006 auslaufen. Kernpunkt der deutschen Position, die auch die Vorstellungen des DAAD berücksichtigt, ist die Forderung nach einem umfassenden und finanziell deutlich besser ausgestatteten Bildungsrahmenprogramm, das die Bildungsbereiche Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung und Berufsbildung umfasst. Noch stärker als bisher sind vor allem Auslandsaufenthalte zu fördern. Die deutschen Überlegungen sollen in den Vorschlag der EU-Kommission für die neue Programmgeneration eingehen, der für den Herbst dieses Jahres zu erwarten ist.

Für weitere Informationen zur Jahrestagung und den EU-Bildungsprogrammen steht der Leiter der Arbeitsstelle EU des DAAD, Dr. Siegbert Wuttig, gerne zur Verfügung (Tel.: 0228/882349 oder e-mail: wuttig@daad.de).

Melanie Hildebrandt | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de

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