Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesweit einzigartig: berufsbegleitendes Aufbaustudium Bioinformatik

06.11.2000


... mehr zu:
»Bioinformatik »Biologe »Chemiker
Die ersten Genome sind entschlüsselt, doch wer kann damit weiterarbeiten? - Ein Angebot der Akademie für Weiterbildung an den Universitäten Heidelberg und Mannheim e.V. für Biologen, Chemiker,
Informatiker und andere Wissenschaftler - Enorme Nachfrage

Die Akademie für Weiterbildung an den Universitäten Heidelberg und Mannheim e.V. bietet ein bundesweit einzigartiges berufsbegleitendes Aufbaustudium Bioinformatik an. Biologen, Chemiker, Informatiker und andere Wissenschaftler qualifizieren sich zu Spezialisten, nach denen Industrie und Hochschulen händeringend suchen. Die Klaus Tschira Stiftung (Heidelberg) fördert die Ausbildung mit bis zu zehn Stipendien. Das einjährige Aufbaustudium wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg und dem Lehrstuhl für Praktische Informatik der Universität Mannheim organisiert.

Angesprochen sind Wissenschaftler aus Industrie und Forschung, die ein Studium der Biologie, Chemie, Physik, Medizin oder Informatik abgeschlossen haben. Ziel des Gesamtprogramms, das etwa 300 Stunden in Form von Grund- und Aufbaukursen, Vorlesungen und Praktika umfasst, ist die Beherrschung verschiedener Methoden zur Interpretation von Gen- und Proteinsequenzen, aber auch zur computergestützten Neugestaltung von Molekülen.

Pilotstudium 2000: durchweg sehr positive Erfahrungen

Die Absolventen des Pilotstudiums 2000 äußerten sich durchweg sehr positiv über das Angebot. An erster Stelle rangiert die spannende Verknüpfung von praktischen Übungen mit umfassenden Einblicken in die theoretischen Grundlagen der Disziplin. "Hierdurch wird ein kompakter Ein- und Überblick in das innovative Gebiet der Bioinformatik gegeben, der in der angebotenen Form einmalig ist", so Dr. Andreas Schulz vom Physikalisch-Chemischen Institut der Universität Heidelberg. Auch die Atmosphäre und der interdisziplinäre Kontakt mit Teilnehmern anderer Disziplinen trugen zum großen Erfolg bei. "Die Referenten sind äußerst kompetent und didaktisch versiert, so dass das Erarbeiten des Stoffs Spaß macht. Einige Anregungen konnte ich schon in meinem Forschungsprojekt anwenden", meint Dr. Gerhard Laux vom GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in München.

Aufgrund der enormen Nachfrage startet das Aufbaustudium im Februar 2001 erneut (Anmeldungen bis zum 3. Januar 2001). Die gemeinnützige Klaus Tschira Stiftung Heidelberg vergibt erstmals bis zu zehn Stipendien an besonders begabte Wissenschaftler aus dem Hochschulbereich. Die Stiftung, die sich zurzeit auf die Förderung von Forschungsvorhaben aus der angewandten Informatik und angrenzenden Disziplinen konzentriert, fordert vor allem Frauen zu einer Bewerbung auf.

Informationen:
Akademie für Weiterbildung an den Universitäten Heidelberg und Mannheim e.V., Friedrich-Ebert-Anlage 22-24, 69117 Heidelberg, Tel. 06221 547810,
afw@uni-hd.de

und www.akademie-fuer-weiterbildung.de.

Rückfragen von Journalisten bitte an:
Katja Schaufuß
Tel. 06221 547812 oder -10, Fax 547819
schaufuss@uni-hd.de

oder:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dr. Michael Schwarz | idw

Weitere Berichte zu: Bioinformatik Biologe Chemiker

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

21.500 Euro für eine grüne Zukunft – Unserer Umwelt zuliebe

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

innovations-report im Interview mit Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Start ups Cargonexx

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

Niederlande: Intelligente Lösungen für Bahn und Stahlindustrie werden gefördert

20.01.2017 | Förderungen Preise