Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Bachelore-Studiengang "European Economic Studies" an Uni Bamberg

23.10.2000


Ab diesem Wintersemester 2000/01 bietet die Universität Bamberg einen neuen dreijährigen Bachelore-Studiengang an: "European Economic Studies (EES)". Dieser internationale volkswirtschaftliche Studiengang umfasst neben einem zweijährigen Grundprogramm in Bamberg ein einjähriges Auslandsstudium. Unterrichtssprache in Bamberg ist Deutsch und Englisch. Abschlussist der Bachelore of Arts (B.A.).
Ab Wintersemester 2001/02 kann man diesen Studiengang bei entsprechender Voraussetzung auch als Masterstudiengang belegen. Dieser dauert zwei weitere Jahre und schließt mit dem Master of Arts (M.A.) ab.

Erstmals an einer deutschen Universität:


Neuer Bachelor-/Master-Studiengang "European Economic Studies" an Uni Bamberg

Der Studiengang "European Economic Studies (EES)" will Studierende auf die Anforderungen der Berufswelt vorbereiten, die sich aus der Globalisierung und dem Zusammenwachsen Europas ergeben. Den Schwerpunkt des Programms bildet die Volkswirtschaftslehre (Economic), ergänzt um zwei Wirtschaftsfremdsprachen mit der Möglichkeit, Lehrveranstaltungen mit individueller Schwerpunktsetzung aus einer Reihe wissenschaftlicher Nachbardisziplinen in das Curriculum zu integrieren.

Ziel und Aufbau
In dem EES-Studienprogramm wird ein dreijähriges Bachelorestudiumum ein zweijähriges Masterstudium ergänzt. Beide Programme bestehen unabhängig voneinander und schließen jeweils mit einem berufsqualifizierenden Abschluss (Bachelore bzw. Master) ab.
Der Programm-Zusatz "Studies" soll dokumentieren, dass der Interdisziplinarität des Curriculums im Hinblick auf benachbarte sozial- und rechtswissenschaftliche Lehrinhalte besonderes Gewicht zugemessen wird. "European" dagegen steht für die Einbettung dieses Programms in die seit längerem insbesondere auf den Schwerpunkt "Europa" zielende und international ausgerichtete Strukturplanung der Fakultät Sozial- undWirtschaftswissen-


schaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in Forschung und Lehre. Die englischsprachige Bezeichnung des Studienganges EES soll verdeutlichen, dass der Internationalität im Rahmen dieses Studienganges besonderes Gewicht zukommt. So sollen ausländische Gastdozenten mit fremdsprachlichem Lehrangebot in das Programm eingebunden werden mit besonderer Fokussierung auf Englisch als erster Programm-Fremdsprache. Des weiteren wird die fachliche Ausbildung durch das verpflichtende Auslandsstudienjahr und zwei prüfungsrelevante Wirtschaftsfremdsprachen ergänzt.
Das Bacheloreprogramm
Das dreijährige Bachelorestudium sieht in der ersten Phase ein zweijähriges Studium mit volkswirtschaftlichem Kernfach in Bamberg und in der zweiten Phase ein einjähriges Studium an einer ausländischen Partneruniversität vor. Für den Abschluss verleiht die Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Bamberg den Grad eines Bacheloreof Arts (B.A.).
Das einjährige Auslandsprogramm soll nach Wahl der Studierenden im Curriculum berufs-feldorientiert ausgestaltet werden. Insbesondere sollen im Hinblick auf die notwendige (erste) Berufsqualifizierung durch den Bacheloreabschluss auf der Basis vorab zu treffender Learning-Agreements spezielle Berufsfeldorientierungen im sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich für die Auswahl der Lehrveranstaltungen im Ausland maßgebend sein. Dabei soll besonderes Gewicht auf die inhaltliche Geschlossenheit des Gesamtprogrammes und die sinnvolle Verzahnung der im Ausland zu erbringenden Studienleistungen mit den schon erbrachten Vorleistungen gelegt werden.
Die Graduierung erfolgt nach Beendigung des Auslandsjahres und Rückkehr an die Universität Bamberg nach Fertigstellung einer sechswöchigen Bachelorearbeit am Ende des dritten Studienjahres. Dabei ist gegebenenfalls eine gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen oder eine Doppelgraduierung auf der Basis von Hochschulpartnerschaften möglich.
Das Leistungspunktesystem European Credit Transfer System (ECTS) gewährleistet sowohl eine internationale Leistungsverrechnung wie auch, im Falle eines Studienortwechsels, die Übertragung erbrachter Leistungen auf andere Studiengänge an deutschen Universitäten.
Die Zulassung zum Bachelorestudiengang erfolgt über ein hochschulinternes Zulassungsverfahren.

Das Masterprogramm
Das zweijährige Masterstudium wird in allen Semestern in Bamberg durchgeführt. Ziel des Masterstudiums ist, den Studierenden unter Berücksichtigung der Anforderungen und Veränderungen in der Berufswelt die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so zu vermitteln, dass sie zu wissenschaftlich begründeter und verantwortbarer Ausübung von volkswirtschaftlicher Berufstätigkeit, zu kritischer Einordnung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und zu verantwortlichem Handeln befähigt werden. In zweiter Linie dient es auch der Findung und Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses. Für den Abschlussverleiht die Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Bamberg den Grad eines Master of Arts (M.A.).
Das Masterstudium bietet inhaltliche und organisatorische Flexibilität durch studienbegleitende Prüfungen und Lehrveranstaltungs-"Körbe", welche die "klassischen" Wahlpflichtfächer ersetzen. Unter "Körben" im Sinne der Prüfungsanforderungen werden volkswirtschaftliche Wahlpflichtfächer verstanden, die durch geeignete, den Interdisziplinaritätsaspekt fördernde und den gewünschten Studienschwerpunkt ergänzende Lehrveranstaltungen benachbarter wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen erweitert werden und damit das an der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg vorhandene, große curriculare Potential nutzen.
Insgesamt besteht die Masterprüfung aus den fünf Lehreinheitsprüfungen (Sprachen, drei "Körbe" sowie einem "klassischen" Wahlpflichtfach), die studienbegleitend abgelegt werden, und einer drei- oder sechsmonatigen Masterarbeit am Ende des Studiums.
Der Zugang zum Masterstudiengang setzt einen qualifizierten Bacheloreabschlussoder eine fachliche Eingangsprüfung voraus.
Weitere Programminformationen
Aktuelle Informationen zum Studiengang EES können unter folgender Internet-Adresse abgerufen werden:
http://www.uni-bamberg.de/sowi/economics
Der EES-Studiengang startete im Wintersemester 2000/2001 mit der Zulassung der ersten Studierenden zum Bacheloreprogramm. Ab dem Wintersemester 2001/2002 beginnt dann auch der Masterstudiengang, zu dem man sich mit abgeschlossener erster Hochschulprüfung bewerben kann. Informationen zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren können von der Homepage der Universität Bamberg unter
http://www.uni-bamberg.de/studium/bewerben.htm
abgerufen werden. Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2001/2002 ist der 15. Juli 2001. ImBachelorestudiengang können voraussichtlich 25 Plätze besetzt werden; die Zahl der verfügbaren Studienplätze im Masterstudiengang ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Das Auswahlverfahren ist hochschulintern.
Weitere Informationen erteilt:
Stefan Hopp, MA
Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Finanzwissenschaft
Feldkirchenstr. 21
D-96045 Bamberg
Tel.:0951/863 2549/ Fax: 0951/863 5547
E-Mail:stefan.hopp@sowi.uni-bamberg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

M.A. Guenter Barthenheier | idw

Weitere Berichte zu: EES Economic Masterstudiengang Masterstudium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften