Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Transferstellen der Uni und der FH in Koblenz wurden gut bewertet

27.07.2000


In einer Umfrage unter mittelständischen Unternehmen in Rheinland-Pfalz ist auch die Zusammenarbeit zwischen innovationsunterstützenden Einrichtungen des Landes und den mittelständischen
Unternehmen untersucht worden. Die Wissens- und Technologietransferstellen der Universität Koblenz-Landau und der Fachhochschule Koblenz wurden von den Unternehmen als die besten von insgesamt 18 Einrichtungen in Rheinland-Pfalz bewertet.

In der Umfrage "Bedürfnisstruktur kleiner und mittlerer Unternehmen in Rheinland-Pfalz" ist auch die Zusammenarbeit zwischen innovationsunterstützenden Einrichtungen des Landes und den mittelständischen Unternehmen untersucht worden. Die Wissens- und Technologietransferstellen der Universität Koblenz-Landau und der Fachhochschule Koblenz wurden von den Unternehmen als die besten von insgesamt 18 Einrichtungen in Rheinland-Pfalz bewertet. Ermittelt wurden die Anforderungen der Unternehmen durch Experteninterviews und eine landesweite Fragebogenerhebung, die von der Forschungsgruppe für Marketing, Management und Innovation der Fachhochschule Ludwigshafen durchgeführt worden ist. Dr. Axel Koch, Leiter der Wissenstransferstelle der Universität Koblenz-Landau, wertet die hohe Zufriedenheit seiner bisherigen Kunden nur als Teilerfolg. Die Dienstleistungen der Transferstellen, so Koch, könnten von den Unternehmen noch häufiger nachgefragt.

Die Schwerpunkte der Universität Koblenz-Landau liegen in den Bereichen Informatik, Psychologie, Sozial-, Geistes- und Bildungswissenschaften. Das Profil der Fachhochschule Koblenz prägen Wirtschaftswissenschaft, Sozialwesen und die Ingenieurwissenschaften, von Elektro- und Informationstechnik über Maschinenbau bis hin zur Werkstofftechnik. Die Transferstellen der Universität und der Fachhochschule vermitteln Know-how aus allen Wissenschaftsbereichen an interessierte Unternehmen. Ist das benötigte Wissen in der eigenen Hochschule nicht vorhanden, werden Experten an anderen Hochschulen des Landes benannt. Über die bestehenden Transfer-Netzwerke ist auch die bundesweite Suche nach Fachleuten aus Hochschulen möglich. Ansprechpartner an der Universität Koblenz-Landau für Unternehmen ist Dr. Axel Koch (Tel.: 06131/37460-28¸ E-Mail: akoch@uni-koblenz-landau.de). An der Koblenzer Fachhochschule können sich interessierte Unternehmen an Prof. Dr. Karl-Josef Mürtz (Tel.: 0261/9528-350; E-Mail: muertz@fh-koblenz.de) und Hans-Peter Müller (Tel.: 0261/9528-134; E-Mail: ivs@fh-koblenz.de) wenden.

Beratung und Vermittlung sind für die Unternehmen kostenlos. Die Transferstellen werden durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau finanziert. Bei gemeinsamen Forschungsprojekten von Unternehmen und Hochschulen beraten die Transferstellen auch über mögliche Finanzierungszuschüsse von anderen Institutionen und weiteren Förderprogrammen.

Bernd Hegen |

Weitere Berichte zu: Technologietransferstelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Technik unterstützt Inklusion in der Arbeitswelt
06.03.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Weiterbildung – für die Arbeitswelt von morgen unerlässlich!
15.02.2018 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: BAM@Hannover Messe: Innovatives 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), wie Astronauten in Zukunft Werkzeug oder Ersatzteile per 3D-Druck in der Schwerelosigkeit selbst herstellen können. So können Gewicht und damit auch Transportkosten für Weltraummissionen deutlich reduziert werden. Besucherinnen und Besucher können das innovative additive Fertigungsverfahren auf der Messe live erleben.

Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit heißt das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Pulverschichten und selektivem...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: innovative 3D printing method for space flight

At the Hannover Messe 2018, the Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM) will show how, in the future, astronauts could produce their own tools or spare parts in zero gravity using 3D printing. This will reduce, weight and transport costs for space missions. Visitors can experience the innovative additive manufacturing process live at the fair.

Powder-based additive manufacturing in zero gravity is the name of the project in which a component is produced by applying metallic powder layers and then...

Im Focus: IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge

Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren...

Im Focus: Moleküle brillant beleuchtet

Physiker des Labors für Attosekundenphysik, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik haben eine leistungsstarke Lichtquelle entwickelt, die ultrakurze Pulse über einen Großteil des mittleren Infrarot-Wellenlängenbereichs generiert. Die Wissenschaftler versprechen sich von dieser Technologie eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem im Bereich der Krebsfrüherkennung.

Moleküle sind die Grundelemente des Lebens. Auch wir Menschen bestehen aus ihnen. Sie steuern unseren Biorhythmus, zeigen aber auch an, wenn dieser erkrankt...

Im Focus: Molecules Brilliantly Illuminated

Physicists at the Laboratory for Attosecond Physics, which is jointly run by Ludwig-Maximilians-Universität and the Max Planck Institute of Quantum Optics, have developed a high-power laser system that generates ultrashort pulses of light covering a large share of the mid-infrared spectrum. The researchers envisage a wide range of applications for the technology – in the early diagnosis of cancer, for instance.

Molecules are the building blocks of life. Like all other organisms, we are made of them. They control our biorhythm, and they can also reflect our state of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

infernum-Tag 2018: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

24.04.2018 | Veranstaltungen

Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0

23.04.2018 | Veranstaltungen

Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?

23.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Silizium als neues Speichermaterial für die Akkus der Zukunft

25.04.2018 | HANNOVER MESSE

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Trotz Dämpfer auf gutem Niveau

25.04.2018 | Wirtschaft Finanzen

AWI-Forscher messen Rekordkonzentration von Mikroplastik im arktischen Meereis

25.04.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics