Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bachelor Chemie - neuer Studiengang an der TU Braunschweig

26.07.2000
Zum kommenden Wintersemester 2000/2001 können sich Abiturientinnen und Abiturienten für den Studiengang Bachelor of Science (B.Sc.) im Fach Chemie an der Technischen Universität Braunschweig einschreiben.

Wie der Diplomstudiengang, der weiterhin an der TU Braunschweig bestehen bleibt, wendet sich der Bachelor-Studiengang an naturwissenschaftlich interessierte Abiturientinnen und Abiturienten. Er ist aber auch ein Angebot für diejenigen, die nach der Ausbildung beispielsweise zum Medizinisch-Technischen Assistenten oder zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin nach kurzer Studienzeit einen akademischen Abschluss erlangen möchten.

Kurz, überschaubar, international

Die Vorteile: Der Bachelor bietet bereits nach sechs Semestern einen berufsqualifizierenden Abschluss. Den Titel erhält man nicht durch eine Abschlussprüfung, sondern durch das Sammeln von Kreditpunkten in den einzelnen Lehrveranstaltungen. Das Studium wird dadurch insgesamt überschaubarer.

... mehr zu:
»Bachelor »Science

Anders als das Diplom wird das Bachelor-Zertifikat international anerkannt. Da das Kreditpunktesystem (ECTS, European Credit Transfer System) europaweit etabliert ist, erleichtert es den Studienortwechsel: Einzelne Leistungen werden problemlos von anderen Hochschulen, auch im Ausland, angerechnet.

Vielfalt der Vertiefungsmöglichkeiten

Für diejenigen, die nach dem Bachelor weiter studieren möchten, ist darauf aufbauend der Studiengang Master of Science (M.Sc.) an der TU Braunschweig vorgesehen (voraussichtlich ab dem Wintersemester 2001/2002). Er erlaubt die Vertiefung des jeweiligen persönlichen Interessenschwerpunktes. Die Vielfalt der Studienmöglichkeiten im Fach Chemie wird insbesondere in diesem Studienteil deutlich. Das spezifische Braunschweiger Programm umfasst neben den klassischen Disziplinen unter anderem

- die zukunftsträchtige Computerchemie, die sich mit der Berechnung komplexer chemischer Vorgänge am Computer befasst,

- die praxisnahe "Technische Chemie",

- die modernen Materialwissenschaften

- die grundlegende Biochemie sowie

- die wichtige Umweltchemie.

B.Sc.-Absolventinnen und Absolventen können ihr Studium aber auch fächerübergreifend in Gebieten wie Wirtschaftswissenschaften oder (Wissenschafts-) Journalismus, gegebenenfalls an einer anderen Hochschule, weiterführen.

Industrie setzt auf B.Sc. und M.Sc.

Von der Industrie werden der Bachelor- und der Masterstudienabschluss befürwortet. Absolventinnen und Absolventen mit Bachelor stehen etwa auf der gleichen Stufe wie Fachhochschulabgänger- und abgängerinnen, während der Masterabschluss dem Diplom entspricht, allerdings jeweils ergänzt um die Vorteile der Internationalität beziehungsweise Mobilität.

Für den neuen Studiengang gibt es keine Zulassungsbeschränkungen.

Nähere Informationen gibt es bei der
Zentralen Studienberatung der TU Braunschweig,
Bültenweg 17
38106 Braunschweig
Tel: 0531/391-4341 oder -4344
Braunschweig (ZSB) Fax: 0531/391-4348
Interessierte können sich bis zum 1. Oktober 2000
formlos schriftlich bewerben beim
Immatrikulationsamt der TU Braunschweig,
Pockelsstr. 11, 38106 Braunschweig,
Tel.: 0531/391-4325.
Ansprechpartner für die Medien
ist der Wissenschaftliche Koordinator des Studienganges,
Prof. Dr. Karl-Heinz Gericke,
Institut für Physikalische und Theoretische Chemie
der TU Braunschweig,
Tel.: 0531/391-5326,
E-Mail: k.gericke@tu-bs.de

Dr. Elisabeth Hoffmann | TU Braunschweig
Weitere Informationen:
http://www.tu-bs.de/FachBer/fb3/bachelor.html

Weitere Berichte zu: Bachelor Science

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Schulraum in Stuttgart mit VLC-Technologie vom Fraunhofer HHI eröffnet
03.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018

23.11.2017 | Seminare Workshops

Biohausbau-Unternehmen Baufritz erhält von „ Capital“ die Auszeichnung „Beste Ausbilder Deutschlands“

23.11.2017 | Unternehmensmeldung