Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

XXL, aber schnell

21.08.2000


Die ersten Studierenden, die an der

Fachhochschule in Gelsenkirchen ein Maschinenbau-Studium mit einer

Lehre kombinieren, werden während der ersten vier Semester bei

Siemens in Mülheim/Ruhr ausgebildet. Foto: Siemens, Abdruck

honorarfrei


... mehr zu:
»Maschinenbau »XXL
An der Fachhochschule in Gelsenkirchen können Maschinenbauer ab dem nächsten Wintersemester das Studium mit einer Lehre kombinieren. Komplettes Maschinenbau-Studium mit extra viel Praxis in fünf statt in
sieben Jahren.

Gelsenkirchen. Gesucht werden Ingenieure und Ingenieurinnen mit Hochschulabschluss und gleichzeitig viel Erfahrung in der Praxis, aber jung müssen sie sein. Was auf den ersten Blick nahezu unmöglich scheint, das startet die Fachhochschule Gelsenkirchen im nächsten Monat im Maschinenbau mit den ersten vier Studenten, die in Gelsenkirchen Lehre und Studium kombinieren. Dadurch, dass die Studierenden während der ersten vier Semester gleichzeitig eine betriebliche Ausbildung etwa zum Industriemechaniker, zum Zerspanungsmechaniker oder zum technischen Zeichner machen, erlangen sie bereits nach zwei Jahren den ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Nach weiteren sechs Semestern ist das Ingenieurdiplom erreicht. Gegenüber den Konkurrenten, die erst die Lehre und dann das Studium machen, sparen sie dabei zwei Jahre ein.
Für die Betriebe, die sich diesem Hochschulprogramm anschlie-ßen, ist das "eine Zukunftsinvestition mit Langzeitrendite", so Prof. Dr. Heinz Dittrich, der den Kombi-Studiengang in Gelsenkirchen betreut, "denn aus den Lehrlingen werden in fünf Jahren Hochschulabsolventen, die nicht nur fest in der betrieblichen Praxis verwurzelt sind, sondern die man auch schon aus der Ausbildung, aus dem Praxissemester und aus einer selbstständigen Aufgabe in der Diplomarbeit kennt." Sowohl Betrieb als auch Student haben da viel Zeit, berufliche Chancen nahezu risikofrei auszuloten. Dittrich: "Häufig sind solche Ausbildungsprogramme der Beginn einer sehr langen beruflichen Verbindung."
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist die Hoch-schulreife. Besonders für Abiturienten könnte interessant sein, dass sie nicht, wie sonst in Fachhochschulstudiengängen üblich, vor Studienbeginn noch ein mehrmonatiges Praktikum nachweisen müssen. Außer in den maschinenbaulichen Studienrichtungen Konstruktions- und Fertigungstechnik bietet die Fachhochschule eine solche Kombination aus Lehre und Studium auch in der Versorgungstechnik und in der Entsorgungstechnik sowie im Studiengang Maschinenbau ihrer Bocholter Abteilung an. Wer sich jetzt schon für die mögliche Aufnahme des Kombi-Studiums zum Wintersemester 2001/2002 interessiert, kann nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen anfordern: Studentensekretariat der Fachhochschule Gelsenkirchen, 45877 Gelsenkirchen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Heinz Dittrich, Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-174 oder 9596-197 (Dekanatssekretariat), Telefax (0209) 9596-172, E-Mail: heinz.dittrich@fh-gelsenkirchen.de

Dr. Barbara Laaser (Pressestelle) |

Weitere Berichte zu: Maschinenbau XXL

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

nachricht Max Planck School of Photonics: Nationales Exzellenznetzwerk für Photonikforschung ausgewählt
04.09.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik