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Mehr Autonomie für Schulen und Hochschulen

14.09.2000


Bildungsminister Zöllner und Prof. Steinmetz über Qualitätssicherung von Bildung

Mehr Eigenverantwortung für Schulen und Hochschulen fordert
der rheinland-pfälzische Minister für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung Zöllner in seinem Beitrag für das Forum Bildung. Nur so lasse sich die Qualität des deutschen Bildungswesens sichern.
Prof. Steinmetz von der TU Darmstadt kritisiert im Interview mit der Online-Redaktion des Forum Bildung nicht nur das "Gießkannenprinzip" der Förderprogramme, sondern auch die mangelnde Profilsetzung der Universitäten.
Der Beitrag von Prof. Zöllner, das Interview mit Prof. Steinmetz, das Arbeitspapier Nr.5 des Forum Bildung und eine Online-Debatte bilden den Auftakt zum dritten Themenschwerpunkt des Forums: "Qualitätssicherung im internationalen Wettbewerb". http://www.forumbildung.de

Größere Autonomie der Bildungseinrichtungen bedeutet für Prof. Dr. Zöllner, dass auch die Schulen, Fachhochschulen und Universitäten in die Pflicht genommen werden. Diese sollen dann selbst verantwortlich für die Qualität der Bildung sein, die sie anbieten.
Wichtige Instrumente von Qualitätssicherung sind für ihn Leistungstests. Diese dienen nicht nur der Glaubwürdigkeit, sondern sind auch Motor, der Engagement und Motivation fördert.

Prof. Steinmetz, TU Darmstadt und Leiter des Instituts für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) fordert ebenfalls mehr Autonomie für Bildungseinrichtungen. Er kritisiert die institutionelle Förderung der Universitäten, die es verhindere, dass sich Universitäten an Start - Up - Unternehmen beteiligen können. Deshalb, so Steinmetz, " sucht jeder, der etwas verändern will, Schleichwege innerhalb des Systems". Er wünscht sich von der Politik substanzielle Förderungen statt verbaler Bekenntnisse.


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