Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ab Wintersemester 2000/2001 "Wirtschaftsmathematik" neu an der Katholischen Universität Eichstätt

13.07.2000


An der Katholischen Universität Eichstätt (KUE) ist der Studiengang "Diplom-Wirtschaftsmathematik" neu eingerichtet und nun vor kurzem auch vom bayerischen
Wissenschaftsministerium offiziell genehmigt worden. Dieser fächerübergreifende Studiengang, der zum kommenden Wintersemester startet, passt sich im Profil an das an, was auf dem Arbeitsmarkt verlangt wird, und umfasst die Fächer Mathematik, Informatik und Betriebswirtschaftslehre. Interessenten können sich bis einschließlich 13. Oktober 2000 in der Eichstätter Studentenkanzlei für den neuen Studiengang Diplom-Wirtschaftsmathematik einschreiben.

Die Absolventen der Wirtschaftsmathematik erwarten hervorragende Berufsaussichten, schließlich kommen zurzeit auf jeden Absolventen - etwa 30 Prozent von ihnen sind Frauen - mittlerweile durchschnittlich drei offene Stellen. In den kommenden Jahren dürften auf dem Arbeitsmarkt deshalb Tausende von Wirtschaftsmathematikern gesucht werden. Momentan gibt es in Deutschland jährlich nur etwa 300 Absolventen der Wirtschaftsmathematik.

Im Vergleich zum bestehenden Diplomstudiengang Mathematik wird beim neuen Fach Wirtschaftsmathematik auf einige Teile so genannter "Reiner Mathematik" zugunsten der beiden anderen Fächer sowie eher anwendungsorientierter Gebiete verzichtet. Gerade durch die Kombination von Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik können Studierende Schlüsselqualifikationen erwerben, die im Bereich der gesamten Wirtschaft eine immer entscheidendere Rolle spielen. Als weitere Besonderheit des neuen Studiengangs Wirtschaftsmathematik sind künftig studienbegleitende Prüfungen anstelle der bisher üblichen mündlichen Blockprüfungen zum Diplom und zum Vordiplom vorgesehen. Basis hierfür ist ein international angepasstes Creditpoint-System, mit dem sich auch Studienleistungen, die im Ausland erworben werden, erfassen lassen. Studienbegleitende Prüfungen haben den großen Vorteil einer ständigen Leistungskontrolle und führen typischerweise zu einer Straffung des Studiums. Die Regelstudienzeit beträgt neun Semester einschließlich Diplomarbeit. Der neue Studiengang schafft - wie auch schon der Diplomstudiengang Mathematik - durch ein Pflichtpraktikum einen dokumentierten Praxisbezug, der durch Diplomarbeiten in Kooperation mit Unternehmen noch vertieft werden kann.

Die KUE ist für ihre hervorragenden Studienbedingungen bekannt, zum Beispiel erreichte sie im Hochschulvergleich durch das Magazin "Der Spiegel" im April 1999 den ersten Rang. An den acht Fakultäten der Hochschule studieren derzeit mehr als 3.700 Studenten, der Anteil ausländischer Studierender ist dabei mit etwa zehn Prozent in den wissenschaftlichen Studiengängen vergleichsweise hoch. Durch Abkommen mit rund 90 Universitäten weltweit kann die KUE Studienaufenthalte im Ausland erleichtern.

Weitere Informationen sind auch im Internet unter der Adresse http://mathsrv.ku-eichstaett.de/MGF/mathematik/math.html
abrufbar. Interessenten können sich bis zum 13. Oktober 2000 in der Eichstätter Studentenkanzlei für den neuen Studiengang Diplom-Wirtschaftsmathematik einschreiben. Nähere Auskünfte erteilt auch die Zentrale Studienberatung der KUE: Studentenkanzlei, Katholische Universität Eichstätt, 85071 Eichstätt, Telefon 08421/93-1211, Telefax 08421/93-1796, eMail info@ku-eichstaett.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Daniela Pickl |

Weitere Berichte zu: KUE Mathematik Wirtschaftsmathematik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht BIBB-Betriebsbefragung zur dualen Berufsausbildung von Studienaussteigern
20.08.2015 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

nachricht Bestätigung für neurale Effizienz
27.07.2015 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auffädelung von Nanodiamanten

Kohlenstoffkäfige polymerisieren in Kohlenstoffnanoröhren zu einer linearen nanodiamantenartigen Kette

Im Innenraum von Kohlenstoffnanoröhren gezielt ein lineares Polymer aus nanodiamantenartigen Bausteinen zu gewinnen – das gelang Forschern aus Japan,...

Im Focus: Gassensoren warnen vor Schwelbränden

Rauchmelder sind allgegenwärtig. Dennoch geht die Zahl der Brandopfer jährlich in die Tausende. Brandgasmelder, die auf Kohlenstoffmonoxid und Stickoxide reagieren, entdecken Brände im Frühstadium. Durch ein neues Messprinzip von Fraunhofer-Forschern werden die teuren Sensoren nun kostengünstig und damit bereit für den Massenmarkt.

Die Sterne funkeln am Himmel, die Bewohner des Hauses schlummern in ihren Betten. Soweit nichts Besonderes, doch in dieser Nacht steht ihr Leben auf dem Spiel:...

Im Focus: How wind sculpted Earth's largest dust deposit

China's Loess Plateau was formed by wind alternately depositing dust or removing dust over the last 2.6 million years, according to a new report from University of Arizona geoscientists. The study is the first to explain how the steep-fronted plateau formed.

China's Loess Plateau was formed by wind alternately depositing dust or removing dust over the last 2.6 million years, according to a new report from...

Im Focus: Universum: Simulationen am Supercomputer

Davon träumt die Wissenschaft: An einem Computer zu simulieren, wie sich das Universum bis heute entwickelt hat. Forscher aus Würzburg und Heidelberg wollen dem Traum jetzt näher kommen: Sie haben Rechenzeit im Wert von knapp fünf Millionen Euro auf einem Supercomputer bewilligt bekommen.

Der Würzburger Mathematiker Professor Christian Klingenberg und der Heidelberger Astrophysiker Professor Volker Springel haben sich Großes vorgenommen: Sie...

Im Focus: An engineered surface unsticks sticky water droplets

The leaves of the lotus flower, and other natural surfaces that repel water and dirt, have been the model for many types of engineered liquid-repelling surfaces. As slippery as these surfaces are, however, tiny water droplets still stick to them. Now, Penn State researchers have developed nano/micro-textured, highly slippery surfaces able to outperform these naturally inspired coatings, particularly when the water is a vapor or tiny droplets.

Enhancing the mobility of liquid droplets on rough surfaces could improve condensation heat transfer for power-plant heat exchangers, create more efficient...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. LogistikTag Berlin Brandenburg am 10. September 2015 mit dem Schwerpunktthema „Entsorgung“

02.09.2015 | Veranstaltungen

Wenn Maschinen Bedeutung verstehen ... - Konferenz zu semantischen Technologien

02.09.2015 | Veranstaltungen

Internationale Baustofftagung in Weimar

02.09.2015 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Dem Klimawandel gewachsen: Ananasgewächse profitieren vom Temperaturanstieg

02.09.2015 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Plastik-Giftcocktails im Sediment: Start der 2. Forschungsexpedition am 8. September/12 Uhr

02.09.2015 | Biowissenschaften Chemie

Hohe Förderung für internationales Forschungsvorhaben

02.09.2015 | Förderungen Preise