Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Sport, Medien und Kommunikation": Ein neuer Diplomstudiengang an der TU München

13.07.2000


... mehr zu:
»Diplomstudiengang
Im kommenden Wintersemester beginnt an der Technischen Universität München der neue Diplomstudiengang "Sport, Medien und Kommunikation". Es haben sich bereits 74 Studierende angemeldet.

Die neue Studienrichtung "Sport, Medien und Kommunikation" an der TU München beginnt im kommenden Wintersemester mit insgesamt 74 Studierenden! Nach dem erfolgreichen Abschluss des Grundstudiums (Semester 1-4) bietet der Studiengang sowohl wissenschaftliche Veranstaltungen als auch journalistisch praktische Übungen an. Die angehenden Sportkommunikatoren werden über Themen wie "Ethik und Moral im Journalismus, Medienstruktur und Medienorganisation, Wirkung und Nutzung der Sportberichterstattung sowie der Sportjournalismus national und international" unterrichtet. Ein weiteres Themengebiet wird der Komplex "New Media und Sport" sein.

Für die praktischen Kurse stehen erfahrene und kompetente Persönlichkeiten aus dem Sportjournalismus zur Verfügung: Christa Haas (ZDF) für Moderation und Interviews sowie Marcel Reif (Premiere World) für Live-Kommentierung, haben bereits ihre Zusage gegeben. Aber auch für den Hauptsport in Tageszeitungen, den Lokalsport, die Sportzeitschriften, die Agenturen und das Internet-TV werden Übungen angeboten. Das Diplom wird mit drei Klausuren, zwei journalistischen Übungen und einer mündlichen Prüfung abgeschlossen. Die schriftliche Diplomarbeit - auch als sportjournalistische Übung denkbar - rundet die Prüfungsleistung ab. Die angehenden Kommunikationsfachleute für den Sport verfügen über eine gute Fachkompetenz (Sport in Wissenschaft und Praxis) sowie über eine angemessene Vermittlungskompetenz (Journalistik in Wissenschaft und Praxis).

Neben den klassischen Berufsfeldern im Sportjournalismus qualifiziert die neue Studienrichtung für PR-Berufe in Wirtschaft, Verbänden und Vereinen, das Gebiet der Media-, Markt- und Meinungsforschung sowie das Sportmarketing (Sponsoring, Werbung). Neben Köln ist somit München zum zweiten Ausbildungsschwerpunkt in Deutschland geworden. Anfragen von interessierten Studierenden liegen aus der gesamten Republik vor.

Die universitäre Ausbildung wird ergänzt durch eine Reihe von Forschungsprojekten, die Prof. Hackforth leitet. Dazu zählen Studien über die Berichterstattung zu den Hooligans während der EM 2000 (BMI), die Olympia-Berichterstattung aus Sydney (NOK) und die Präsentation der Formel 1 im TV (Sponsor Partners/Deutsche Post AG). Erste Gespräche über ein TUM-Campus TV als WEB-TV sind erfolgversprechend geführt worden. Zusätzlich hat Prof. Hackforth die Aufgabe übernommen ein Kompendium zur Sportpublizistik herauszugeben. Weitere konkrete Projekte sollen mit Kolleginnen und Kollegen anderer Disziplinen der TUM eingeleitet werden. Darüber hinaus werden Kooperationen mit der LMU (Kommunikationswissenschaft) und der Hochschule der Bundeswehr (Marketing/Sponsoring) erfolgen.

Als "persönliches Mitbringsel" aus Kölner Tagen wird Prof. Hackforth die "Deutsche Sportjournalisten-Schule" (eine Weiterbildungseinrichtung für Sportjournalisten) und den Sparkassen-Fair Play-Preis für Sportjournalismus (seit 1993 etabliert) in die Stadt München und die TUM integrieren.

Kontakt:

Prof. Dr. Josef Hackforth
Lehrstuhl für Sport, Medien und Kommunikation
der Technischen Universität München
Conollystraße 32
80809 München
Tel. 089-289-24637
Fax 089-289-24644
e-mail: hackforth@lrz.tum.de

Dieter Heinrichsen M.A. |

Weitere Berichte zu: Diplomstudiengang

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Technik unterstützt Inklusion in der Arbeitswelt
06.03.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Weiterbildung – für die Arbeitswelt von morgen unerlässlich!
15.02.2018 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Moleküle brillant beleuchtet

Physiker des Labors für Attosekundenphysik, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik haben eine leistungsstarke Lichtquelle entwickelt, die ultrakurze Pulse über einen Großteil des mittleren Infrarot-Wellenlängenbereichs generiert. Die Wissenschaftler versprechen sich von dieser Technologie eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem im Bereich der Krebsfrüherkennung.

Moleküle sind die Grundelemente des Lebens. Auch wir Menschen bestehen aus ihnen. Sie steuern unseren Biorhythmus, zeigen aber auch an, wenn dieser erkrankt...

Im Focus: Molecules Brilliantly Illuminated

Physicists at the Laboratory for Attosecond Physics, which is jointly run by Ludwig-Maximilians-Universität and the Max Planck Institute of Quantum Optics, have developed a high-power laser system that generates ultrashort pulses of light covering a large share of the mid-infrared spectrum. The researchers envisage a wide range of applications for the technology – in the early diagnosis of cancer, for instance.

Molecules are the building blocks of life. Like all other organisms, we are made of them. They control our biorhythm, and they can also reflect our state of...

Im Focus: Metalle verbinden ohne Schweißen

Kieler Prototyp für neue Verbindungstechnik wird auf Hannover Messe präsentiert

Schweißen ist noch immer die Standardtechnik, um Metalle miteinander zu verbinden. Doch das aufwändige Verfahren unter hohen Temperaturen ist nicht überall...

Im Focus: Software mit Grips

Ein computergestütztes Netzwerk zeigt, wie die Ionenkanäle in der Membran von Nervenzellen so verschiedenartige Fähigkeiten wie Kurzzeitgedächtnis und Hirnwellen steuern können

Nervenzellen, die auch dann aktiv sind, wenn der auslösende Reiz verstummt ist, sind die Grundlage für ein Kurzzeitgedächtnis. Durch rhythmisch aktive...

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0

23.04.2018 | Veranstaltungen

Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?

23.04.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Moleküle brillant beleuchtet

23.04.2018 | Physik Astronomie

Sauber und effizient - Fraunhofer ISE präsentiert Wasserstofftechnologien auf Hannover Messe

23.04.2018 | HANNOVER MESSE

Fraunhofer IMWS entwickelt biobasierte Faser-Kunststoff-Verbunde für Leichtbau-Anwendungen

23.04.2018 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics