Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Akkreditierungsrat tagte in Hamburg

18.08.2000


Die 11. Sitzung, die der Akkreditierungsrat seit seiner Konstitution im Juli 1999 durchführte, fand wieder an einer Hochschule statt: Auf Einladung von Universitätspräsident Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje trat das
14-köpfige Gremium, das zur Qualitätssicherung der neuen Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor/Bakkalaureus und Master/Magister von Hochschulrektorenkonferenz und Kultusministerkonferenz eingesetzt wurde, im Gästehaus der Universität Hamburg zusammen.

Die 11. Sitzung, die der Akkreditierungsrat seit seiner Konstitution im Juli 1999 durchführte, fand wieder an einer Hochschule statt: Auf Einladung von Universitätspräsident Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje trat das 14-köpfige Gremium, das zur Qualitätssicherung der neuen Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor/Bakkalaureus und Master/Magister von Hochschulrektorenkonferenz und Kultusministerkonferenz eingesetzt wurde, im Gästehaus der Universität Hamburg zusammen. "Durch die Einführung der neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master werden den Hochschulen neue Möglichkeiten der Gestaltung von Studiengängen eröffnet. Die Hochschulen sollten diese Chancen für kürzere, vielfältigere Studienangebote nutzen, gleichzeitig jedoch auch für die Qualitätssicherung Sorge tragen", sagte der Vorsitzende des Akkreditierungsrates, Professor Dr. Dr. h.c. Karl-Heinz Hoffmann. So sieht auch der Entwurf für ein neues Hamburgisches Hochschulgesetz Qualitätssicherung als Aufgabe der Hochschulen vor. Zukünftig sollen die Hamburger Hochschulen zu einer regelmäßigen Qualitätssicherung verpflichtet werden.

Bislang wurde die länderübergreifende Vergleichbarkeit der Studiengänge und -abschlüsse über zumeist zeitaufwendig ausgehandelte Rahmenprüfungsordnungen sichergestellt. Akkreditierungsverfahren sollen nunmehr ein schnelleres und flexibleres Verfahren begünstigen und die Transparenz und Vergleichbarkeit - auch im internationalen Maßstab - fördern. Als Zeichen der positiv bestandenen Qualitätsprüfung tragen die zertifizierten Studiengänge das Qualitätssiegel des Akkreditierungsrates. Im Akk-reditierungsrat wirken Vertreter der Länder, der Hochschulen, der Studierenden und der Berufspraxis zusammen. Der Akkreditierungsrat koordiniert den Ablauf der fachlich-inhaltlichen Begutachtung der neuen Studiengänge und akkreditiert die damit beauftragten Agenturen.

Im Rahmen seiner Sitzung in Hamburg verabschiedete der Akkreditierungsrat Eckpunkte für ein Monitoring-Verfahren, das die Einhaltung von "Mindeststandards und Kriterien zur Akkreditierung" in den Begutachtungsverfahren überwachen soll. "Wir werden allerdings ebenso kontrollieren wie koordinieren und die Agenturen in ihrer Aufgabenwahrnehmung unterstützen", meinte dazu Professor Hoffmann.

Weitere Informationen über Aufgaben und Zusammensetzung des Akkreditierungsrates finden Sie auf der Internethomepage unter http://www.akkreditierungsrat.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Silke Lübbers |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Gitterdynamiken in ionischen Leitern

18.10.2017 | Förderungen Preise

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

18.10.2017 | Medizin Gesundheit