Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DAAD und Open Society Institute vereinbaren strategische Allianz für zentralasiatische Länder

26.07.2000


... mehr zu:
»DAAD »OSI
Ab dem Jahr 2001 werden der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Open Society Institute (OSI) ihre bislang getrennt laufenden Austausch- und Stipendienaktivitäten für die Neuen Unabhängigen Staaten
(NUS) der früheren Sowjetunion in einer strategischen Allianz zusammenschließen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt von DAAD-Generalsekretär Dr. Christian Bode und dem für den Bildungsbereich zuständigen Mitglied des OSI-Direktoriums, Dr. Bill Newton-Smith, unterzeichnet. Das Gemeinschaftsprogramm bezieht die Länder Georgien, Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan ein. Das finanzielle Gesamtvolumen beträgt bis zum Jahr 2005 rund 5,4 Millionen DM. Mit der Bündelung ihrer Maßnahmen setzen beide Partner auf eine stärkere Nachhaltigkeit. Sollte sich das Gemeinschaftsprogramm bewähren, ist an eine Fortsetzung über 2005 hinaus gedacht.

Die Stipendien konzentrieren sich auf Felder, die für die Reformprozesse in diesen Ländern als besonders wichtig gelten. Der Bedarf ist um so dringender, als diese Disziplinen an den Hochschulen vor Ort quantitativ wie qualitativ unterrepräsentiert sind. DAAD und OSI werden in einem ersten Programmabschnitt bis 2005 die Fächer Jura, Soziologie, Politologie, Internationale Beziehungen, Wirtschaftschaftswissenschaften, Öffentliches Verwaltungs- und Gesundheitswesen, Bildungsmanagement, Philosophie und Deutschlandstudien fördern. Dies geschieht vor allem durch Stipendien für zweijährige Aufbaustudiengänge, Promotionsstipendien mit einer dreijährigen Laufzeit und sechsmonatige Studienaufenthalte für Hochschullehrer. Neben der fachlichen Neuausrichtung ist die Netzwerkbildung auf unterschiedlichen akademischen Niveaus ebenso beabsichtigt, wie ein verstärkter Kontakt zwischen den Heimathochschulen der Geförderten und ihren deutschen Gastinstituten.

Kooperationspartner des DAAD ist die Budapester OSI-Dependance des in New York beheimateten Open Society Institute (OSI). Beide gehören zum Netzwerk der Soros-Foundation, die von dem ungarisch-amerikanischen Geschäftsmann George Soros gegründet und finanziell getragen wird. Das Netzwerk ist weltweit in mehr als 30 Ländern aktiv. Geographische Schwerpunkte sind Zentral- und Osteuropa, weiterhin Guatemala, Haiti, die Mongolei, Süd-afrika und die USA.

(Insgesamt 2.179 Zeichen)

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Friederike Schomaker |

Weitere Berichte zu: DAAD OSI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Schulraum in Stuttgart mit VLC-Technologie vom Fraunhofer HHI eröffnet
03.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie