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Würzburg zeigt Stärke in Biotechnologie und Informatik

12.07.2000


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»BPW »Biotechnologie
"Die Chancen für die Bildung von unternehmerisch geprägten, innovationsorientierten Netzwerken in Unterfranken, in deren Mittelpunkt die Universität Würzburg steht, sind im Bereich der Biotechnologie und
Informationstechnologie besonders gut." Diese Ansicht vertritt Prof. Dr. Margit Meyer, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und Marketing, mit Blick auf die Ergebnisse des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern (BPW) 1999/2000.

Zugleich aber gibt die Marketing-Fachfrau zu bedenken: "Damit sich tatsächlich solche regionalen High-Tech-Cluster herausbilden, kommt es darauf an, jetzt gezielt Unternehmensgründungen aus der Hochschule zu fördern und am Standort Würzburg zu halten. Gelingt dies nicht, dann wandern die jungen, innovativen Unternehmen in andere Regionen ab. So entsteht derzeit ein regelrechter Wettbewerb der Universitäten und Regionen untereinander. Dabei spezialisieren sich die Regionen auf die Förderung bestimmter Hochtechnologien, für die besonders günstige Standortbedingungen bestehen."

Erfolg für Ideen aus Würzburg gab es nicht nur in der dritten und letzten Phase des BPW (siehe vorhergehenden Artikel), sondern schon zuvor: Bei der ersten Phase waren insgesamt 140 Unternehmensideen eingereicht worden. Davon kamen zwar "nur" 20 aus Unterfranken, doch zwei davon schafften den Sprung in die Top Ten: Prämiert wurde die IISY GmbH aus Würzburg ebenso wie das Unternehmen "impakT" der Immunbiologen Prof. Dr. Thomas Hünig, Dr. Thomas Kerkau und Dr. Thomas Hanke - siehe hierzu den Bericht im Infoblatt der Universität Würzburg, UNI-INTERN 7/2000 vom 23. Februar:
http://www.uni-wuerzburg.de/intern/w000223a.html

Bei der zweiten Phase des BPW - hier waren insgesamt 76 Bewerber angetreten, zwölf davon aus Unterfranken - waren wiederum zwei unterfränkische Businesspläne, beide aus der Universität Würzburg, unter den zehn Besten vertreten: die InfoSim Informationstechnik GmbH des Informatikers Prof. Dr. Phuoc Tran-Gia und die KryptoGen GmbH, eine Geschäftsidee von Diplom-Biologin Claudia Yahya und Prof. Dr. Edgar Serfling, beide vom Pathologischen Institut - siehe UNI-INTERN 16/2000 vom 10. Mai:
http://www.uni-wuerzburg.de/intern/w000510b.html#U2

Betrachtet man den BPW als Ganzes, so haben sich insgesamt 181 Teams beteiligt: 95 aus Mittelfranken, 33 aus Oberfranken, 32 aus der Oberpfalz und 21 aus Unterfranken, davon 13 aus der Stadt Würzburg. Aus dem Hochschulbereich kamen von der Uni Erlangen-Nürnberg und der Uni Bayreuth je 13 Geschäftspläne, von der Uni Regensburg 12, von der Uni Würzburg 11 und von der Uni Bamberg 7.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Margit Meyer, T (0931) 31-2919, Fax (0931) 12516, E-Mail:
margit.meyer@mail.uni-wuerzburg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Robert Emmerich |

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