Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovation und Kundenorientierung in mittelständischen Unternehmen

21.11.2000


Zweijähriges Forschungs- und Beratungsprojekt abgeschlossen.
Titel:
Kundenorientierung und Innovationsmanagement als Struktur in mittelständischen Unternehmen
Projektleitung:
Prof.
Dr. Rainer Zech
Durchführende Organisation:
ArtSet Institut
Ferdinand-Wallbrecht-Str. 17
30163 Hannover
Tel.: 0511 90969830, Fax: 0511 90969855

Spätestens seit den 80er Jahren lässt sich ein gestiegener Innovationsdruck mit kürzeren Produktlebenszyklen und gleichzeitig sinkenden Entwicklungszeiten für Neuprodukte feststellen. Unternehmen, die in diesem Wettbewerb mithalten wollen, müssen sich Strukturen geben, die die Durchsetzung von Innovationen auf dem von ihnen bedienten Markt bestmöglich fördern.
Das Forschungs- und Beratungsprojekt verfolgte das Ziel, in einem exemplarisch ausgewählten mittelständischen Unternehmen der Büromöbelbranche eine in den Organisationen strukturell angelegte Kundenorientierung und ein systematisches Innovationsmanagement zu implementieren und die dabei gemachten Erfahrungen für andere Unternehmen der Branche zu verallgemeinern. Dies geschah vor dem Hintergrund des derzeit erfolgenden Strukturwandels von der alten Welt der Serienfertigung zur neuen Welt der Herstellung individualisierter Einzelprodukte.
In diesem anwendungsnahen Projekt wurden strukturelle Kundenorientierung und systematisches Innovationsmanagement praktisch eingeführt. Dies implizierte den Umbau der Unternehmen aus der üblichen hierarchischen und funktionalen Organisationsstruktur in eine heterarchische Prozessorganisation, die sich strikt am Kundennutzen ausrichtet. Über die Einführung eines Ideenmanagements mit einem System von getrennten Zeit-Inseln für operative und innovative Arbeit wurden Innovationen in das Tagesgeschäft bzw. in die Abläufe der Unternehmen strukturell integriert. So wurde das Unternehmen zu einer dauerhaft lernenden Organisation.

Literatur:
Rainer Zech (1999): Organisation ist Kommunikation - Beratung auch! Ein mittelständisches Unternehmen bewältigt den Wandel. In: Organisationsentwicklung 1/99, S.16-23
Bernhard Maatz (1999): Kundenorientierung heute - nicht ohne eine Veränderung der Organisation. In: Rainer Zech, Christiane Ehses (Hrsg.): Organisation und Innovation. Hannover: Expressum, S.73-101
Rainer Zech (2000): Kundenorientierung und Innovationsmanagement als Unternehmensstruktur - am Beispiel der Firma dyes aus Band Münder. In: Ders., Christiane Ehses (Hrsg.): Organisation und Innovation. Hannover: Expressum, S.127-158

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dipl.-Päd. Jörg Angermüller | idw

Weitere Berichte zu: Expressum Innovationsmanagement Kundenorientierung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie