Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ingenieurinnen erwünscht!

24.10.2000


Handbuch zur Steigerung der Attraktivität ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge für Frauen.
Es wird den Fragen nachgegangen, wie ingenieurwissenschaftliche Studiengänge
attraktiver für Frauen gestaltet werden können, wie die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Implementierung aussehen müssen und auf welche Weise Barrieren in der Hochschule abgebaut oder entfernt werden können.

In der vorliegenden Publikation werden die Analysen und Empfehlungen im Hinblick auf folgende zwei Problemebenen entwickelt.

Auf der ersten Problemebene wird diskutiert, mit welchen Maßnahmen eine Steigerung der Attraktivität ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge erreicht werden kann. Aus der Systematisierung und Bewertung der bisher in Projekten und Modellversuchen gesammelten Ergebnisse und Erfahrungen hat sie einen systematischen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der eine breite "Palette von Möglichkeiten" zur Steigerung der Attraktivität der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge für Frauen unabhängig vom Hochschulstandort aufzeigt.

Die zweite Problemebene bezieht sich auf die Frage, wie eine Verstetigung und eine Breitenwirkung der auf der ersten Ebene dargestellten konkreten Maßnahmen erreicht werden kann. Die Verstetigung und Breitenwirkung entsprechender Maßnahmen wird nur zu erreichen sein, wenn eine Steigerung der Attraktivität von ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen für Frauen budgetrelevant wird und für die Hochschulen einplanbare Anreize bietet. Darüber hinaus ist ein Bewusstseinswandel dringend erforderlich, der die stärkere Beteiligung von Frauen an der technologischen Entwicklung als Querschnittsaufgabe auch in der Hochschulausbildung begreift.

Eine Analyse der Ausgangssituation und eine Dokumentation der befragten Projekte und Modellversuche runden die Darstellung ab.

Das Handbuch wurde im Auftrag der Gemeinsamen Kommission für die Studienreform im Land Nordrhein-Westfalen (Vorsitz: Alf Hammelrath) von der Sachverständigenkommission "Steigerung der Attraktivität ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge für Frauen (SAtiF)" (Vorsitz Professorin Dr.-Ing. Monika Greif) erarbeitet. Mitglieder von Vorstand und Geschäftsführung des Kompetenzzentrums haben an der Publikation mitgearbeitet.

Ingenieurinnen erwünscht! Handbuch zur Steigerung der Attraktivität ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge für Frauen - (Hg.) Wissenschaftliches Sekretariat für die Studienreform im Land Nordrhein-Westfalen, Bochum 2000. 132 Seiten, ISBN 3-934851-00-2 - ist im Internet unter http://www.wss.nrw.de/Publikationen/Publi_GK.shtm in einer deutschsprachigen und einer englischsprachigen Version jeweils als Download verfügbar. Die englischsprachige Version enthält allerdings nicht den Anhang mit der Dokumentation bereits durchgeführter Projekte. Beide Versionen können sowohl über das Wissenschaftliche Referat für die Studienreform (WSS) und das Kompetenzzentrum kostenfrei bestellt werden.

Weitere Informationen:
Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie
Fachhochschule Bielefeld
Barbara Schwarze | Geschäftsführung
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10 | 33602 Bielefeld
fon: 0521. 106 73 21 | fax: 0521.106 71 71
E-Mail: schwarze@kompetenzz.de | url: www.kompetenzz.de
Das Kompetenzzentrum wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

M.A. Christina Haaf | idw

Weitere Berichte zu: Breitenwirkung Ingenieurin Problemebene

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau