Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Start für internationalen Masterstudiengang COMMAS

09.10.2000


... mehr zu:
»COMMAS »Masterstudiengang »Mechanik
Mit Beginn des Wintersemesters 2000/2001 startet der internationale Masterstudiengang "Computational Mechanics of Materials and Structures" (COMMAS) an der Universität Stuttgart. Mit diesem neuen Studienangebot
setzt die Universität Stuttgart einen weiteren Baustein in ihrer Internationalisierungsinitiative: die Attraktivität des Studiums in Stuttgart wird für junge Leute aus aller Welt weiter wachsen. Dies ist - neben Angeboten aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Infrastrukturplanung, Informationstechnologie und Physik - bereits der fünfte derartige Studiengang an der Uni Stuttgart. Der sechste zum Thema "Air Quality Control, Solid Waste and Waste Water Process Engineering" soll im Sommersemester 2001 starten.

In dem englischsprachigen Masterstudiengang COMMAS werden Ingenieurinnen und Ingenieure mit sehr guten theoretischen Grundlagenkenntnissen ausgebildet, die zur Anwendung und Weiterentwicklung hoch spezialisierter, computerorientierter Berechnungsverfahren der Material- und Strukturmechanik in der Lage sind. Hintergrund für die Einrichtung des dreisemestrigen Studiengangs ist der weltweit ständig steigende Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren mit solidem Grundwissen in theoretischen und numerischen Methoden der angewandten Mechanik und vertieften Kenntnissen der "Computational Mechanics".

Studierende aus zehn Ländern
An COMMAS werden in diesem Semester insgesamt 23 Studierende aus zehn Nationen teilnehmen. Die zwei Studentinnen und 21 Studenten kommen aus den folgenden Ländern: Türkei (5), Deutschland (5), Indien (3), China (3), Pakistan (2), Mexiko (1), Kanada (1), Jugoslawien (1), Jordanien (1), Brasilien (1).
Voraussetzung für die Zulassung war für die ausländischen Studierenden das fachspezifische "Qualified Bachelor Degree" und für deutsche mindestens das Uni-Vordiplom plus zwei Semester im jeweiligen Fachgebiet oder ein FH-/BA-Abschluß. In die eineinhalbjährige Studienzeit integriert sind eine jeweils sechswöchige "Winter School" und "Summer School" mit ausländischen Gastdozenten. Die Absolventen können an den Masterabschluß eine Promotion anschließen.
Am Donnerstag, den 2. November um 14.00 Uhr findet die Eröffnungsfeier für den neuen Studiengang statt (Ort: Vaihingen, Pfaffenwaldring 7, Hörsaal 7.03). Nach der Begrüßung durch Uni-Rektor Prof. Dieter Fritsch wird Prof. Christian Miehe vom Institut für Mechanik (Bauwesen) das Konzept des Master-Programms COMMAS vorstellen. Anschließend wird Prof. Roger J. Owen von der University of Wales in Swansea über das Thema "Computational Mechanics for Science and Engineering: Present Achievements and Future Trends" berichten und Dr.-Ing. Günter Müller von der CAD-FEM GmbH in München über "Numerical Simulation in Product Development. Application Examples from Various Industries". Vertreter/innen der Medien sind zur der Eröffnungsfeier herzlich eingeladen.

Weitere Informationen unter Tel. 0711/685-6379, -6378, Fax 0711/685-6347,
E-Mail: info@commas.uni-stuttgart.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

 Ursula Zitzler | idw

Weitere Berichte zu: COMMAS Masterstudiengang Mechanik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie