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Industrielles Stipendienprogramm für Studierende eingerichtet

03.08.2000


Industrielles Stipendienprogramm für Studierende eingerichtet

An der Universität Karlsruhe ist nach amerikanischem Vorbild ein industrielles Stipendienprogramm für Studierende der Informatik eingerichtet worden. Die ersten zehn Stipendien wurden bereits vergeben. Die Stipendien sind mit 950 Mark pro Monat dotiert und laufen ab dem Vordiplom für maximal drei Jahre. Der Gesamtwert der Stipendien beträgt damit 342.000 Mark. Initiator des industriellen Stipendienprogramms ist Professor Dr. Walter F. Tichy.

Die Bewerber für die Stipendien wurden von einer Kommission ausgewählt, in der Professoren und Sponsoren vertreten waren. Die Studienleistungen, aber auch Engagement außerhalb des Studiums und die Teilnahme an Wettbewerben wie "Jugend Forscht" gingen in die Bewertung ein. Die Stipendien finanzierten die Firmen Agilent Technologies/Hewlett Packard, Andersen Consulting, Debis Systemhaus, IBM, SAP, SD&M und Siemens. Die Sponsorfirmen versprechen sich von ihrer Initiative einen engeren Kontakt zu den Studierenden.

"Ein Universitätskontaktprogramm mit Stipendien ist für große amerikanische Firmen eine Selbstverständlichkeit. Ich freue mich, dass diese Idee auch bei uns auf fruchtbaren Boden gefallen ist und von den Firmen begeistert aufgenommen wurde", so Professor Tichy. Für das kommende Wintersemester wurden ihm bereits neun weitere Stipendien zugesagt. Acht Stipendien finanziert eine nordamerikanische Firma. Diese Firma, die noch ungenannt bleiben will bis der Vertrag unterzeichnet ist, kam von sich aus auf die Karlsruher Informatik zu, weil sie als die beste Informatikfakultät Deutschlands gilt, sogar in Übersee. Acht weitere Stipendien dieser Firma soll die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik erhalten.

Nähere Informationen:
Professor Dr. Walter F. Tichy
Tel.: (0721) 608 3934
E-Mail: tichy@ira.uka.de

Diese Presseinformation ist im Internet unter folgender Adresse abrufbar:
http://www.uni-karlsruhe.de/~presse/Pressestelle/pi085.html

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Presse und Kommunikation Universität Karlsruhe (TH) |

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