Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internet-Examenstraining für Juristen: Pilot-Version jetzt freigeschaltet!

17.01.2001


Eine Gruppe von Professoren der Saar-Uni und Alpmann Schmidt, einer der führenden deutschen Anbieter juristischer Repetitorien, haben sich zusammengetan, um das erste virtuelle Examenstraining für Juristen
anzubieten: Im Herbst 2001 startet das Internet-Repetitorium "e-jura". Das im Übrigen kostenpflichtige Online-Repetitorium ist für Studierende der Saar-Uni gratis!

Kostenlos, unverbindlich und frei nach dem Motto: "Interaktiv statt inaktiv!" gibt es jetzt zum Schnuppern eine Pilot-Version im WWW!
Unter http://www.e-jura-pilot.de finden sich - jeden Montag neu (!) - Examensklausuren mit Musterlösungen, Lernfragen, eine aktuelle Auswahl der besten Jura-Links und ein Online-Kurs zum Allgemeinen Teil des Bürgerlichen Rechts und dem Allgemeinen Teil des Schuldrechts.


Repetitorien stehen bei Jura-Studierenden kurz vor dem Staatsexamen hoch im Kurs. Kaum ein künftiger Jurist geht angesichts der schwer überschaubaren Fülle des Lernstoffs ohne diese privaten Vorbereitungskurse in die Prüfung.
Ab nächsten Herbst können sich Jura-Studenten in ganz Deutschland erstmals mit einem Online-Repetitorium unabhängig von Kurszeiten und ohne Bindung an Kursorte auf ihr Erstes Staatsexamen vorbereiten:
Zusammen mit Alpmann Schmidt, einem der führenden Anbieter juristischer Repetitorien, haben mehrere Professoren der Saarbrücker Rechtswissenschaft e-jura entwickelt - ein "Rep" neuen Typs.
Für die Studierenden der Saar-Uni ist die Teilnahme kostenlos, für Studierende anderer Unis fallen Kosten wie bei jedem anderen Repetitorium an.

Der interaktive, internetbasierte Kurs dauert ein Jahr und umfasst den gesamten examensrelevanten Prüfungsstoff im Zivil- und Strafrecht sowie im Öffentlichen Recht. Es werden nicht einfach die Rep-Materialien im Internet stehen und auch der Gang zur Bibliothek wird nicht erspart bleiben! Vielmehr handelt es sich um eine effektive, neue Art von betreuter Examensvorbereitung auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse über Lernen mit dem Internet. Das Online-Rep nutzt die vielfältigen neuen Lern-Möglichkeiten, um einen Überblick über den für die Prüfung wichtigen Stoff zu geben und um diesen didaktisch aufbereitet optimal zu trainieren.
Tipps für die ideale Organisation des Lernens geben dem Lernenden einen individuellen "Fahrplan" für den Weg zur Prüfung an die Hand. So ist, um die Zeiteinteilung zu erleichtern, bei den einzelnen Aufgaben und Lernschritten immer die jeweils einzuplanende Zeit angegeben. Insgesamt, so die Empfehlung der Anbieter, sollten die Teilnehmer für e-jura etwa 20 Stunden pro Woche aufwenden - natürlich nicht nur am PC!

Im Wochenrhythmus gibt es ein bestimmtes Pensum, einen persönlichen Wochenplan, der im Rahmen des Online-Kurses absolviert werden soll. Dabei werden die Lernergebnisse der Teilnehmer berücksichtigt und das Lernangebot darauf adaptiv abgestimmt.
Der Lernstoff ist so aufbereitet, dass nach einer Einführung in die jeweilige Problematik und Tipps zum Lösungsaufbau und zur begleitenden Lektüre, das Erlernte trainiert wird:
Um die Selbsteinschätzung der eigenen Leistungen zu ermöglichen, absolviert der Lernende speziell für das Internet entwickelte adaptive und interaktive Lernfragen, Multiple Choice-Tests, Lückentexte, Übungsfälle... Die Antworten werden entweder durch das Programm selbst auf ihre Richtigkeit überprüft, oder durch "Trainer" korrigiert.
Bei allen Lernschritten stehen die Trainer für Fragen bereit. Examensklausuren, die korrigiert und benotet werden, stehen nach Abschluss jedes Themengebiets auf dem Programm.
Auch der Austausch unter den Teilnehmern wird groß geschrieben - und hier soll es nicht nur rein virtuell zugehen. Ein Plan für Gruppenarbeit sieht den Lernstoff für Arbeitsgemeinschaften vor, die natürlich online miteinander lernen, aber auch tatsächlich zusammentreffen sollen. Begleitende Präsenzveranstaltungen, die das Online-Angebot unterstützen, sind ebenfalls vorgesehen.

Mehrere Professoren der Saarbrücker Rechtswissenschaft haben am inhaltlichen Konzept, an der Aufarbeitung des Lernstoffes wie auch an der Umsetzung der Idee mit den Möglichkeiten der virtuellen Lehr- und Lernmethoden entscheidend mitgearbeitet.
Die Wahl des Münsteraner Repetitors war nicht zuletzt auch deshalb auf Saarbrücken als Partner für das Online-Rep gefallen, da hier das Institut für Rechtsinformatik als eine der führenden Adressen in Sachen Einsatz Neuer Medien in der (juristischen) Lehre angesiedelt ist. Das Institut hat sich durch Projekte wie den Informationsservice "Juristisches Internetprojekt Saarbrücken", das täglich über 100.000 Zugriffe zählt, oder die Online-Seminare zum juristischen Arbeiten im WWW internationalen Ruf und einzigartiges Know-how auf diesem Gebiet erworben. Und diese Erfahrungen bringen die beteiligten Saarbrücker Professoren in das Internet-Repetitorium ein: So ist der Online-Kurs bereits "Saarbrücken-erprobt" - mit sehr guter Resonanz.

Pilot-Version des Online-Reps: http://www.e-jura-pilot.de/

Sie haben Fragen? Dann setzen Sie sich bitte in Verbindung mit
Prof. Maximilian Herberger (Tel: 0681/302-3105; E-mail: herberger@mx.uni-saarland.de) oder Prof. Stephan Weth (Tel: 0681/302-2120; E-mail: s.weth@mx.uni-saarland.de)

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Claudia Brettar | idw

Weitere Berichte zu: Jurist Lernstoff Online-Kurs Pilot-Version

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie