Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie Studenten teamfähiger werden

03.04.2001


... mehr zu:
»Auslandsamt
Team- und Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und Flexibilität sind einige der Eigenschaften, die die Wirtschaft neben exzellenten Fachkenntnissen von ihren Mitarbeitern fordert. Zusätzlich zum
"harten" Faktenwissen werden solche "weichen" sozialen Fertigkeiten und Umgangsformen, so genannte soft skills, immer wichtiger. In der Industrie existieren bereits verschiedene Methoden, wie diese außerfachlichen Fertigkeiten ermittelt und trainiert werden können. Obwohl ihre Bedeutung inzwischen allseits anerkannt ist, fehlt bislang im Bildungsbereich solches Methodenarsenal. Hier soll jetzt das Forschungsprojekt "Competence Assessment Tools" Abhilfe schaffen, das die Europäische Union (EU) gerade bewilligt hat. Sie unterstützt mit über 400.000 Euro aus dem Bildungsprogramm "Leonardo da Vinci II" in den nächsten drei Jahren vier Firmen und sechs Bildungsinstitutionen aus ganz Europa, die Instrumente zur Messung und Bewertung der soft skills für den Bildungsbereich entwickeln sollen. Als einzige deutsche Hochschule ist an diesem Projekt die Fachhochschule Aalen beteiligt.
"Die Fachhochschule will ihren Studierenden nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch außerfachliche Fertigkeiten vermitteln", erläutert der Aalener Projektleiter Pascal Cromm. "Dies ist gerade vor dem Hintergrund der Internationalisierung der Hochschulen immer wichtiger", weiß der Leiter des Akademischen Auslandsamtes der FH Aalen. "Wer sich später einmal auf der internationalen Bühne der Wirtschaft bewegen will, benötigt erst recht besondere Fähigkeiten im Umgang mit anderen Mentalitäten und Geschäftsgebaren".
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft unternimmt bereits vielfältig Anstrengungen, um ihren Studierenden die wichtigen soft skills zu vermitteln. Im EU-Projekt sollen nun standardisierbare Verfahren erstellt und getestet werden, "die es Studierenden eigenständig erlauben, ihre entsprechenden Fähigkeiten zu evaluieren", beschreibt Cromm das Ziel. Wenn dadurch Stärken und Schwächen analysiert worden sind, kann die Fachhochschule gezieltere Angebote machen, um ihre Studierenden noch besser zu qualifizieren.
Der studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Cromm ist fest davon überzeugt, dass Ende 2003 zumindest erste Verfahren präsentiert werden können. Denn einerseits existieren in der Wirtschaft bereits zahlreiche dieser "Assessment Tools", die sicherlich als Grundlage eines Verfahrens für den Hochschulbereich dienen können. Zum anderen ist die Industrie offen für das Projekt, "denn wenn wir erfolgreich sind, erhält die Wirtschaft höher qualifizierte Absolventen", ist Cromm überzeugt.
Unternehmen aus der Region, die sich an dem Projekt beteiligen wollen, können sich beim Akademischen Auslandsamt der Fachhochschule Aalen (Beethovenstr. 1, 73430 Aalen) informieren.

Kontakt:
Pascal Cromm (Akademisches Auslandsamt)
Tel.: 07361 / 576-125
Fax: 07361 / 576-136
E-Mail: pascal.cromm@fh-aalen.de


Axel Burchardt M.A.
Fachhochschule Aalen
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation
Beethovenstraße 1
73430 Aalen
Tel.: 07361 / 576-162
Fax: 07361 / 576-355
E-Mail: axel.burchardt@fh-aalen.de

Axel Burchardt  |

Weitere Berichte zu: Auslandsamt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Regensburger Forscher entwickeln weltweit einzigartiges Online-Mentoring-System
10.01.2018 | Universität Regensburg

nachricht Neues Virtual Reality-Labs für Medizinstudierende: Lernen mit Cyber-Herz und virtuellem Darm
10.01.2018 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie