Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

An der Schnittstelle Schule/Universität: Kreatives mathematisches Denken entwickeln und fördern

29.01.2001


VolkswagenStiftung fördert Augsburger Projekt

Die VolkswagenStiftung unterstützt im Rahmen ihres Förderprogramms "Perspektiven der Mathematik an der Schnittstelle von Schule und Universität" das Projekt "Entwicklung und Förderung kreativer Anwendung mathematischen Denkens durch innovative Vermittlung kontemporärer mathematischer Inhalte", das von den Augsburger Mathematikern Prof. Dres. Hans-Joachim Bungartz, Ronald H.W. Hoppe und Jürgen. Ritter (Universität Augsburg) gemeinsam mit ihrer ehemaligen Augsburger Kollegin Prof. Dr. Lisa Hefendehl-Hebeker (jetzt Universität Duisburg) getragen wird.

Ziel dieses auf drei Jahre angelegten Vorhabens ist es, mit einem dreistufigen Veranstaltungskonzept Schülerinnen und Schüler - jeweils unter Einbeziehung ihrer Fachlehrer - über moderne Mathematik-Inhalte zu informieren, ihr Interesse zu wecken und kreatives mathematisches Denken gezielt zu entwickeln bzw. zu fördern.

In der ersten Stufe werden Professoren in der Schule moderner Mathematik und ihre Anwendungen präsentieren. Die zweite Phase sieht Informationsveranstaltungen an der Universität vor. Besonders interessierten Jugendlichen soll dann schließlich im dritten Abschnitt die Möglichkeit geboten werden, sich in einem einwöchigen Seminar, das an einem auswärtigen Tagungsort veranstaltet wird, mit ausgewählten mathematischen Projekten unter Anleitung der begleitenden Professoren und Studenten eingehender auseinanderzusetzen. Ein wesentlicher Aspekt ist hier die weiterführende Betreuung der teilnehmenden Jugendlichen auch nach Abschluss des Seminars.

Dieses Augsburger Projekt zählt zu den 14 Gewinnern eines mit insgesamt 0,7 Mio. DM dotierten Wettbewerbs, den die VolkswagenStiftung im vergangenen Jahr mit dem Ziel ausgeschrieben hat, Initiativen zu fördern, die die Attraktivität des Faches Mathematik und das Bewusstsein für dessen Bedeutung bei Schülern und Studierenden erhöhen. Die Gewinner werden am 5. Februar 2001 im Wissenschaftsforum Berlin (Markgrafen-Straße 37, D-10117 Berlin) unter Beteiligung von Medienvertretern der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Ronald H. W. Hoppe
Institut für Mathematik o Universität Augsburg o Universitätsstraße 14 o D-86159 Augsburg

... mehr zu:
»Mathematik »Schnittstelle

Telefon 0821/598-2194 o Telefax: 0821/598-2339 o E-Mail: hoppe@math.uni-augsburg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Klaus P. Prem | idw

Weitere Berichte zu: Mathematik Schnittstelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie