Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

100 Millionen DM an Studiengebühren

09.02.2001


Rund 100 Millionen DM an Studiengebühren zahlen die rund 2.500 deutsche MBA-Studierenden, die weltweit in MBA-Programme eingeschrieben sind. So eine im Jahr 2000 durchgeführte Analyse der FIBAA, die einen
Einblick in die Profile von Studierenden und Absolventen von MBA-Programmen gibt.

Seit Jahren wird in der Bundesrepublik Deutschland eine viel beachtete Diskussion über den Wert und Nutzen des Master of Business Administration (MBA) geführt. Die Bandbreite der Meinungen geht von genereller Ablehnung, über kritische Distanz bis hin zu begeisterter Zustimmung. Die Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) hat im Rahmen einer Untersuchung die unterschiedlichen Formen des MBA in den USA, in Europa und insbesondere in Deutschland analysiert, um so einen Einblick in die Profile von Studierenden und Absolventen von MBA-Programmen zu erhalten und so Einschätzungen über den Nutzen dieses Studienangebotes für Absolventen und die Unternehmen festzustellen. Einige Ergebnisse vorab:

Anbieter: Weltweit gibt es ca. 1300 bis 1500 Anbieter mit rund 3000 bis 3500 MBA-Programmen. Einige Quellen gehen sogar von rund 6000 MBA-Programmen aus. Rund 900 Anbieter sind in den USA, ca. 120 Anbieter in Großbritannien und z.B. rund 60 in den Niederlanden zu finden. In Deutschland gab es im Sommer 2000 über 80 Anbieter mit rund 100 MBA-Programm so die Recherche der FIBAA. Von den MBA-Programmen werden rund 15 an staatlichen Universitäten, ca. 25 an staatlichen Fachhochschulen und ca. 45 von privaten und ausländischen Anbieter/Hochschulen angeboten. Rund 90% aller Angebote sind Kooperationen bzw. Franchise Projekte zumeist mit US- amerikanischen oder britischen Hochschulen. Zum Vergleich: 1994 gab es maximal 15 Anbieter und 1997 ca. 35 Anbieter (überwiegend Private oder Ausländische) in Deutschland.

Studierende: Weltweit gibt es ca. 350.000 MBA-Studierende. Die Gesamtzahl der deutschen MBA-Studenten beträgt im Jahr 2000 ca. 2.500 Studierende. Es sind z.B. etwa 1.000 bis 1.200 Deutsche in Programmen eingeschrieben, die zu einem britischen MBA-Abschluss führen. Rund 750 bis 900 besuchen Programme mit einem Abschluss in den USA. Rund 200 bis 250 Studierende besuchen überwiegend Teilzeitprogramme in Österreich und der Schweiz. Die Anzahl der deutschen Studierenden in von deutschen Anbietern gestalteten MBA-Programmen liegt bei ca. 200 bis 250.

Programmkosten: Die deutschen Studenten / Absolventen haben für das Studium im Durchschnitt Programmkosten von 16.500 bis 19.000 und Lebenshaltungskosten von 11.000 aufgewendet. Das Studium wird zu 75% überwiegend privat finanziert. Rund 40% erhalten aber zusätzlich zu den privaten Mitteln eine Unterstützung durch die Unternehmen. Rund 20% haben ein Darlehen zur Finanzierung des MBA aufgenommen. Nimmt man die vorliegenden Zahlen als Basis, kann man davon ausgehen, dass die deutschen MBA-Studenten ca. 37.500.000 bis 50.000.000 an Studiengebühren für ihr Studium ausgegeben haben. Dazu kommen noch einmal rund 25.000.000 an Lebenshaltungskosten/Nebenkosten.


Weiter Informationen:

FIBAA - Qualitätssicherung beim Bachelor und Master
Akkreditiert vom deutschen Akkreditierungsrat

FIBAA-Geschäftsstelle
Adenauerallee 8a
53113 Bonn
Deutschland

Tel: 0049(0)228-1044300
Fax: 0049(0)228-1044303
E-Mail: kran@fibaa.de
Internet: WWW.FIBAA.de
Mobil: 01732690974

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dipl.-Päd.;MBA(USA) Detlev Kran | idw

Weitere Berichte zu: Administration MBA MBA-Programm Studiengebühr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Klassenzimmer der Zukunft - DFKI & TUK eröffnen neues Labor für digitale Lehr- und Lernmethoden
03.05.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Technik unterstützt Inklusion in der Arbeitswelt
06.03.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics