Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

25 Jahre Institut für Gesundheits-System-Forschung

23.03.2001


Das Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel hat sein 25-jähriges Jubiläum in einem Festakt mit Vertretern des Bundesgesundheitsministeriums, der Landesregierung Schleswig-Holstein, der
Bundesärztekammer, der Krankenkassen und der Weltgesundheitsorganisation in Kiel gefeiert.

Geschichte des Instituts für Gesundheits-System-Forschung Kiel

Das Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel wurde 1975 als Stiftung von Staatssekretär Professor Dr. med. Fritz Beske, MPH, und der Gesundheitspolitischen Gesellschaft e. V. gegründet und im Januar 1976 als gemeinnützige Stiftung anerkannt. Seit 1984 ist Professor Beske alleiniger Stifter.
Die ersten Jahre der Institutsarbeit waren durch Arbeiten an strukturellen Fragen des Gesundheitswesens geprägt. So wurde insbesondere mit der achtbändigen Strukturanalyse des Gesundheitswesens in Schleswig-Holstein zum ersten Mal eine umfassende Bestandsaufnahme des Gesundheitswesens in einem Bundesland vorgelegt, verbunden mit einer Einführung in das Gesundheitswesen der Bundesrepublik Deutschland. Weitere Arbeiten behandelten u. a. Grundsatzfragen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und die Allgemeinmedizin.
Seit 1978 wird das Institut in seiner Arbeit durch einen Fördererkreis unterstützt.
Das Institut hat sich seit seiner Gründung als interdisziplinäre Forschungseinrichtung verstanden. Die vom Institut bearbeiteten Themen, die sich aus ständig neuen Problemen des Gesundheitswesens ergeben, erfordern einen interdisziplinären Ansatz in der Institutsarbeit. Personell bedeutet dies, dass neben den traditionell im Institut vertretenen Disziplinen Medizin, Pharmazie und Ökonomie die Gebiete Epidemiologie, Statistik und Informatik besonderes Gewicht gewonnen haben.

In Anerkennung seiner Arbeit wurde das Institut 1983 zum "Kooperationszentrum für Forschung im öffentlichen Gesundheitswesen" (WHO Collaborating Centre for Public Health Research) der Weltgesundheitsorganisation ernannt. Mit Wirkung vom 01. Januar 1997 hat das Institut die Aufgabe als Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation für Forschung und Entwicklung von Versorgungssystemen im Gesundheitswesen mit der neuen Bezeichnung "WHO Collaborating Centre for Health Care Systems Research and Development" weitergeführt.
Zum 25-jährigen Jubiläum des Instituts für Gesundheits-System-Forschung Kiel ist die Ausgabe 2000 des jährlich erscheinenden Tätigkeitsbericht als Jubiläumsband erschienen (Schriftenreihe des Instituts für Gesundheits-System-Forschung ; Bd. 85).

Kontakt:
Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel
Weimarer Straße 8
24106 Kiel
Tel.: 0431/3895-236 oder -0
Fax: 0431/3895-255
E-Mail:
sekretariat@igsf.de
 
rainer.vogler@igsf.de

Rainer Vogler | idw

Weitere Berichte zu: Gesundheitswesen Institutsarbeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz