Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausbildungszentrum für junge Atmosphärenforscher in Mainz gegründet

24.02.2003


Das Max-Planck-Institut für Chemie und die Universität Mainz richten gemeinsam Ausbildungszentrum für Atmosphärenforschung ein - Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses



Das Max-Planck-Institut für Chemie und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben zu Beginn des Jahres gemeinsam ein internationales Forschungs- und Lehrzentrum für Physik und Chemie der Atmosphäre gegründet. Hier sollen unter exzellenten Bedingungen Nachwuchswissenschaftler, die zwischen dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und der Promotion stehen, auf einem interdisziplinären Forschungsgebiet ausgebildet werden. An dieser "International Max Planck Research School" beteiligen sich außerdem das Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg sowie die Universitäten Frankfurt und Heidelberg. Durch eine solche Kooperation werden die Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten der beteiligten Partnern genutzt, um den Studierenden außergewöhnlich gute Bedingungen bieten zu können.

... mehr zu:
»Ausbildungszentrum »Planck »School


Forschungsschwerpunkte sind die chemischen und physikalischen Prozesse der Atmosphäre und die Veränderung der Atmosphäre durch menschliche Einwirkung. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse trägt zur Entwicklung atmosphärischer Chemie- und Klimamodelle bei, deren Bedeutung in Zukunft angesichts des weltweiten Klimawandels weiter zunehmen wird. Herausragende Forschung mit modernster Ausrüstung, Messkampagnen in verschiedenen Teilen der Welt und innovative Lehrmethoden sind Bestandteile des Ausbildungskonzepts, das junge talentierte und motivierte Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt nach Mainz locken soll. Zu Beginn des Sommersemesters 2003 wird die Research School mit den ersten Teilnehmern ihren Lehr- und Forschungsbetrieb praktisch aufnehmen.

Die Einrichtung der International Max Planck Research Schools ist eine Initiative der Max-Planck-Gesellschaft und der Universitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie sollen besonders begabten deutschen und ausländischen Studierenden die Möglichkeit geben, sich im Rahmen einer strukturierten Ausbildung unter optimalen Lern- und Forschungsbedingungen auf die Promotion vorzubereiten. Auf internationale Ausrichtung wird dabei großer Wert gelegt: mindestens die Hälfte der Teilnehmer soll aus dem Ausland kommen. Über 30 International Max Planck Research Schools gibt es bereits - ein Beitrag, Nachwuchstalente verstärkt zu fördern und den Forschungsstandort Deutschland zu stärken.

Kontakt und Informationen:

Catharina Lelieveld
Max-Planck-Institut für Chemie
Tel. 06131 - 305450
Fax 06131 - 305511
E-Mail: T.Lelieveld@mpch-mainz.mpg.de

Dr. Peter Merlet | idw
Weitere Informationen:
http://www.atmosphere.mpg.de/school
http://www.mpch-mainz.mpg.de

Weitere Berichte zu: Ausbildungszentrum Planck School

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie