Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

40 Jahre Elysée-Vertrag: Viel ist getan - viel bleibt zu tun

22.01.2003


Seit Abschluss des Elysée-Vertrages im Jahr 1963 konnte der DAAD 70.000 jungen Deutschen und Franzosen Studien- und Forschungsaufenthalte im jeweils anderen Land ermöglichen. "Die deutsch-französische Freundschaft ist das Kernstück europäischer Kooperation", betont DAAD-Präsident und Romanist Prof. Dr. Theodor Berchem. "So wichtig gute Beziehungen auf Regierungsebene auch sind: Eine wesentliche Bedingung für das Gelingen des europäischen Einigungsprozesses sind Begegnungen zwischen Menschen - und diese Begegnungen müssen in jeder Generation neu aufgebaut werden. Vor diesem Hinter-grund sind 42.000 deutsche und 28.000 französische Geförderte in 40 Jahren ein Erfolg, auf dem wir uns keinesfalls ausruhen dürfen!"



Der besondere Stellenwert der deutsch-französischen Beziehungen spiegelt sich in der Förderpolitik des DAAD wider. Der kontinuierliche Einsatz zahlt sich aus: Unter den DAAD-Geförderten aus EU-Ländern bilden die französischen Gaststudenten die stärkste Gruppe. Bei den deutschen DAAD-Stipendiaten rangiert innerhalb der EU Frankreich (nach Großbritannien) an zweiter Stelle der beliebtesten Gastländer.

... mehr zu:
»DAAD


Eine breite Förderpalette sorgt dafür, dass der Aufenthalt im Nachbarland die akademische Ausbildung optimal ergänzt: Im Angebot sind Sprachkurse und Jahresstipendien, Spezialprogramme für französische Germanisten und deutsche Romanisten, ebenso auch Förderungen von Forschungsprojekten (PROCOPE) und ein breit angelegtes Lektorenprogramm. Etliche Sonderprogramme fördern u.a. Studienaufenthalte an so renommierten französischen Einrichtungen wie der Ecole nationale d’administration (ENA) und dem Institut d?études politiques (Sciences po). Zur Zeit erhalten jährlich rund 500 Franzosen und 1.000 Deutsche aller Fachrichtungen ein DAAD-Stipendium. Der DAAD beteiligt sich zudem an der Durchführung des Deutsch-Französischen Forums, das jungen Akademikern beider Länder den Eintritt in den Arbeitsmarkt erleichtern soll. Das umfangreiche Förderangebot stellt sicher, dass angehende Lehrer ebenso wie der wissenschaftliche Nachwuchs an den Hochschulen und künftige Multiplikatoren in der deutsch-französischen Zusammenarbeit aus dem Bereich der Wirtschaft und Politik wichtige länderübergreifende Kompetenzen erwerben und Netzwerke schon in einem frühen Qualifikationsstadium kennen lernen können.

Der DAAD selbst hat eine Außenstelle in Paris, die ? 1963 im Jahr des Elysée-Vertrages gegründet -vor Ort Informations- und Beratungsarbeit leistet und den Kontakt zu französischen Partnern sichert. Das Heinrich-Heine-Haus, ein vom DAAD verwaltetes Studierendenwohnheim und deutsches Kulturzentrum in der Cité universitaire de Paris, bietet mit seinen Veranstaltungen einen aktuellen Blick auf Kulturtrends und intellektuelle Debatten in Deutschland.

Nicht zuletzt sind besondere Veranstaltungsinitiativen an wechselnden Orten - so etwa die Deutsch-Französischen Hochschultage - wichtige Scharniere für deutsch-französische Bildungsarbeit: Sie ermöglichen eine gezielte Werbung für ein Studium im Nachbarland und dienen als Plattform - für hochschulpolitische Debatten ebenso wie für die Entwicklung gemeinsamer Projekte.


DAAD-Länderinformationen Frankreich: www.daad.de/portrait/de/1.7.1.3.html
Stipendienangebot des DAAD für Studien- und Forschungsaufenthalte in Frankreich: www.daad.de/ausland/de/index.html.
Informationen zu DAAD-Förderangeboten für französische Studierende und Wissenschaftler: www.daad.de/deutschland/de/2.4.2.html.
Webpage der DAAD-Außenstelle Paris: paris.daad.de

Melanie Hildebrandt | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de/portrait/de/1.7.1.3.html
http://www.daad.de/ausland/de/index.html
http://www.daad.de/deutschland/de/2.4.2.html

Weitere Berichte zu: DAAD

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau