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Industrie und Forscher gehen Hackern an den Kragen

22.01.2003


PK: Eröffnung des Horst Görtz Instituts für IT-Sicherheit



Der "Cyberwar" ist schon lange nicht mehr nur Fiktion: Online-Einkäufe, mobiles Telefonieren und das Navigationssystem im Auto sind die guten Seiten der allgegenwärtigen Informationstechnologien - Hacker-Attacken, Viren und Trojaner sind die Kehrseite. Problemen rund um die IT-Sicherheit widmet sich das "Horst Görtz Institut für Sicherheit in der Informationstechnik" (HGI), das am 30. Januar 2003 feierlich eröffnet wird.

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Das HGI, das dank einer großzügigen Spende von Horst Görtz (Utimaco) gegründet werden konnte, ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Ruhr-Universität und eines der größten Kompetenzzentren für IT-Sicherheit im europäischen Raum.

Wettbewerbsvorteil für Deutschland und Europa

Das Ziel des HGI ist es, gemeinsam mit Wissenschaft und Industrie den Fortschritt im Bereich IT-Sicherheit voranzutreiben und somit auch einen Wettbewerbsvorteil für Deutschland und Europa zu erreichen. Die Forscher am Institut befassen sich sowohl mit den Grundlagen der IT-Sicherheit - etwa neuen Verschlüsselungsalgorithmen - als auch mit deren praktischer Umsetzung in IT-Anwendungen. Dabei geht es nicht nur um Sicherheitslücken vernetzter Rechner: Die nächste Generation von IT-Anwendungen mit PDAs, UMTS-Handys und unzähligen weiteren mobilen Kommunikationspunkten, die über ad-hoc Netze verbunden sind, stellt ein enormes Sicherheitsproblem dar.

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/hgi/opening/workshop/index.html

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