Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Forschungsstipendium für die American Academy in Berlin

01.10.2002


Axel Springer Verlag stiftet George Herbert Walker Bush Fellowship

Die American Academy in Berlin und der Axel Springer Verlag ehren den ehemaligen US-Präsidenten George Herbert Walker Bush mit der Vergabe eines nach ihm benannten Forschungsstipendiums

Der Axel Springer Verlag wird ab Herbst 2003 die Förderung des "George H. W. Bush Fellowship" für die American Academy übernehmen. Das gaben Professor Dr. Gary Smith, Executive Director American Academy Berlin, und Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Axel Springer Verlages, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag, 1. Oktober 2002, in Berlin bekannt. Auch der ehemalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, auf dessen Initiative dieses Fellowship nach dem ehemaligen US-Präsidenten benannt wird, war bei der Vorstellung anwesend.

Vorerst für drei Jahre sollen mit diesem Stipendium für Politikexperten jährlich ein bis zwei George Herbert Walker Bush Fellows die Möglichkeit haben, im Hans Arnhold Center der American Academy zu leben und zu arbeiten. Person und Thema sollen die Interessen und Werte des 41. Präsidenten der Vereinigten Staaten widerspiegeln. Die Aufenthaltsdauer soll zwischen vier und neun Monaten liegen.

Prof. Dr. Gary Smith betonte: "Wir fühlen uns geehrt, mit diesem Fellowship die Rolle von George Herbert Walker Bush bei der Wiedervereinigung Deutschlands würdigen zu dürfen. Das nach ihm benannte Fellowship soll an den Augenblick erinnern, als George Herbert Walker Bush Entscheidungskraft bewies und eine konstruktive Politik verkörperte, geleitet von Weitsicht und Solidarität. Die Missverständnisse und Differenzen der letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig eine geistige amerikanische Präsenz in Deutschland sein kann: Die American Academy in Berlin bietet dafür ein beständiges und unvoreingenommenes Forum, in dem der persönliche Austausch auf der Grundlage gegenseitigen Respekts gefördert wird."

"Wir wollen mit dem Stipendium junge talentierte Politik-Wissenschaftler fördern, aber auch unsere Dankbarkeit deutlich machen - die Dankbarkeit eines Berliner Verlagshauses, eines Hauses an der früheren Sektorengrenze - für George Bush’s Einsatz beim Prozess der Wiedervereinigung", erklärte Dr. Mathias Döpfner.

Für den Axel Springer Verlag bedeutet die Förderung des "George H. W. Bush Fellowship" Tradition und Kontinuität zugleich. Schon der Verlagsgründer Axel Springer pflegte eine enge Verbindung zu den Vereinigten Staaten, die nach seinem Tod fortgesetzt wurde.

In einer Videobotschaft sagte George Herbert Walker Bush: "Ich hoffe, dass durch dieses Forschungsstipendium eine neue Generation amerikanischer Wissenschaftler aus den Gebieten Politikwissenschaft und Public Affairs eine weitere wichtige Verbindung zwischen unseren beiden Ländern schaffen wird. Deutschland hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. In keinem Land der Welt fühle ich mich mehr willkommen als hier."

Die American Academy wurde vor vier Jahren von Richard C. Holbrooke und weiteren führenden Persönlichkeiten im Bereich der transatlantischen Beziehungen initiiert und hat sich als Forum für den deutsch-amerikanischen Dialog in Wissenschaft, Kultur und Politik etabliert. Sie ist politisch unabhängig und wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Ingrid Müller | ots

Weitere Berichte zu: Academy American Forschungsstipendium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften