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Eine halbe Million Euro für Personalmanagement-Forschung

29.08.2008
Offizielle Startveranstaltung des Projekts
Am Montag, 15. September um 14 Uhr
Gebäude A5 4, Raum 206

An der Universität des Saarlandes erhält der Lehrstuhl für Organisation, Personal- und Informationsmanagement von Professor Dr. Christian Scholz Fördermittel für das Forschungsprojekt "Dynamisches Human Capital- und Kompetenz-Controlling im innovativen Mittelstand (HC-KC)".

Im Verbund mit den Universitäten in Siegen und Göttingen verfolgt der Lehrstuhl die Weiterentwicklung der Erhebung von Humankapital in Unternehmen.

Die offizielle Startveranstaltung des Projekts findet am 14. September statt. Dazu treffen sich die Vertreter der drei beteiligten Universitäten mit ihren Partnern aus der Praxis, Vertretern der IHKs sowie des Projektträgers beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (PT-DLR). Gefördert wird das Forschungsprojekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union. Die Gesamtsumme der Fördermittel des auf zwei Jahre angelegten Projekts beträgt rund 560.000 Euro.

Der Begriff "betriebliches Humankapital" betont die große Bedeutung von qualifizierten und motivierten Mitarbeitern für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Mitarbeiter sind mehr als nur reine Produktions- und Kostenfaktoren. Humankapital beschreibt den Wert der Mitarbeiter für ein Unternehmen unter Berücksichtigung von Faktoren wie Personalentwicklung und Motivation. Ziel des Projekts der Saar-Uni und ihrer Partner ist es, kleinen und mittleren Unternehmen ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie entscheiden können, wie sie in Personalentwicklung und Motivation investieren müssen, damit die Belegschaft nachhaltige Kompetenzen entwickelt und so das Innovationspotenzial des Unternehmens sichern kann. Eine Grundvoraussetzung ist, dass Führungskräfte und Entscheidungsträger den Wert ihres Humankapitals kennen. Das Projekt untersucht die Möglichkeiten, wie über Humankapital als immateriellen Vermögenswert an die entsprechenden Personen berichtet werden kann.

Neben der theoretisch-wissenschaftlichen Arbeit sind auch empirische Studien (wie beispielsweise die Erhebung von Daten vor Ort) Teil der Forschung. Hierfür und zur Übertragung der gewonnenen Ergebnisse in die Praxis wurden Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie einige Industrie- und Handelskammern als Partner gewonnen.

Fragen beantwortet:

Dipl.-Kfm. Matthias Bächle
Lehrstuhl für BWL, insbes. Organisation, Personal- und Informationsmanagement
(Prof. Dr. Christian Scholz)
Tel: 0681 302-4719
E-Mail: mb@orga.uni-sb.de

| idw
Weitere Informationen:
http://www.hc-kc.de
http://www.uni-saarland.de

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