Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entwicklung vollautomatisierter Gerätesysteme zur Detektion biologischer Gefahrenstoffe

22.07.2008
Analytik Jena erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus dem Programm der Bundesregierung "Forschung für die zivile Sicherheit" als Bestandteil der High-Tech-Strategie des BMBF den Zuschlag für ein Verbundprojekt mit mehreren Partnern.

Insgesamt wird das Projekt bei einer Laufzeit von zwei Jahren mit Zuwendungen in Höhe von 325.000 Euro gefördert. Analytik Jena koordiniert das Forschungsprojekt mit Bruker Daltonik GmbH aus Leipzig, dem Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie, Itzehoe und der AJeBiochip GmbH, Itzehoe.

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung vor Ort einsetzbarer vollständig automatisierter und integrierter Analysesysteme für die universelle Identifizierung biologischer Gefahrenstoffe. Sie sollen in der praktischen Anwendung vor allem durch Einsatzkräfte wie Feuerwehr, Zivilschutz oder andere Einsatzkräfte genutzt werden können.

Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG, erklärte zu dem Projekt:

"Analytik Jena will mit dieser Forschung im Verbund mit den genannten namhaften Unternehmen Grundlagen für den Einsatz neuer Sicherheitstechnologien schaffen. Das Resultat soll die Verbesserungen des Schutzes der Bevölkerung vor Bedrohungen sein, die u. a. durch Terrorismus, organisierte Kriminalität oder Naturkatastrophen ausgelöst werden.

Für die Detektion von biologischen Schadstoffen wie Pathogenen und Toxinen gibt es bisher am Markt keine oder für die heutigen Anforderungen nicht ausreichenden portablen und automatischen Systeme mit integrierter Probenaufbereitung. Ob bei der DNA-Detektion (z.B. aus Anthrax oder Pocken) oder RNA-Detektion (z.B. der Ebola-Viren oder Vogelgrippe) können wir so die Identifizierung deutlich beschleunigen."

Das automatisierte portable System soll alle bisherigen Laborschritte sowie die Programmsteuerung, Datenanalyse und Alarmfunktion integrieren. Eine Detailkontrolle und Ergebnisbegutachtung wird online durch Experten aus der Ferne möglich sein. Analytik Jena erwartet sich in Methodik und Geräten einen weltweit hohen Absatzmarkt zur Abwehr biologischer Gefahrenstoffe zu eröffnen.

"Wir streben dadurch unterschiedliche Anwendungsbereiche an - vom Zivilschutz zur vor Ort-Klärung biologischer Gefahrenlagen bis hin zum Objektschutz in Häfen, Flughäfen, Stadien und bei Großveranstaltungen vor biologischen Gefahren und Bioterror. Analytik Jena erhebt mit dieser Gerätetechnik den Anspruch auf die Spitzenstellung im Weltmarkt", so Berka abschließend.

Kontakt:
Dr. Mario Voigt
Analytik Jena AG
Unternehmenskommunikation und IR
Konrad-Zuse-Str.1, 07745 Jena
Tel. ++493641 7792 81
Mail. m.voigt@analytik-jena.de

Dr. Mario Voigt | Analytik Jena AG
Weitere Informationen:
http://www.analytik-jena.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie