Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Universität Leipzig: Vertrag mit Universität São Paulo geschlossen

17.07.2008
Die Universität Leipzig zählt im bundesweiten Vergleich zu den aktivsten Hochschulen, was den Austausch von Studierenden und Dozenten mit ausländischen Partneruniversitäten innerhalb des ERASMUS-Programms betrifft. Um die internationalen Beziehungen weiter auszubauen, wurde jetzt ein Kooperationsvertrag mit der Universität São Paulo in Brasilien unterzeichnet.

In der Förderbilanz des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) für die Universität Leipzig belegte Brasilien im vergangenen Jahr den zweiten Platz hinter den Vereinigten Staaten von Amerika. Das heißt, der DADD förderte Brasilien bezogene Projekte und brasilianische Stipendiaten mit insgesamt 145.000 Euro.

Das Herder-Institut der Universität Leipzig wird mit der Universität São Paulo – eine der führenden Universitäten Lateinamerikas – im Fachbereich Deutsch als Fremdsprache (DaF) zusammenarbeiten. Zur Unterzeichnung des dafür notwendigen Kooperationsabkommens reisten Rektor Prof. Dr. Franz Häuser, Prof. Dr. Erwin Tschirner (Herder-Institut und Dekan der Philologischen Fakultät), Prof. Dr. Fritz Klauser (Berufs- und Wirtschaftspädagogik) sowie Dr. Svend Poller (Leiter Akademisches Auslandsamt) nach São Paulo. Gegenstand der Gespräche waren auch Bestrebungen, neben DaF auch andere Fächer wie die Rechtswissenschaften in den Austausch mit einzubeziehen.

Der Dekan der Juristischen Fakultät zeigte in einem Gespräch mit dem Rektor daran ein hohes Interesse.

Die Delegation besuchte bei ihrem Brasilienaufenthalt außerdem auch die Bundesuniversität Paraná in Curitiba, mit der bereits seit Jahren erfolgreich verschiedene Projekte im Bereich Deutsch als Fremdsprache durchgeführt wurden.

Dort stellten die Leipziger den Brasilianern auch Forschungsprojekte zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften für die Energie- und Wasserwirtschaft vor und besuchten das im vorigen Jahr gegründete Zentrum für die brasilianisch-deutsche Zusammenarbeit. Das Zentrum unter der Leitung von Professor Paulo Soethe verfolgt das Ziel, neue Kooperationen in strategisch wichtigen Bereichen, beispielsweise energiewirtschaftlichen Fragen und Deutsch als Fremdsprache, zu unterstützen. Diesem Zweck diente auch eine Führung durch das weltweit leistungsstärkste Wasserkraftwerk ITAIPU in Foz do Iguaco. Das Kraftwerk ist zugleich Träger eines Technologieparks. Rektor Häuser wurde die Ehre zuteil, dort einen Orangenbaum zu pflanzen.

Bei der Zusammenkunft mit der Landesministerin für Wissenschaft von Paraná, Lygia Lumina Pupatto, wurde die Entwicklungen der brasilianischen Hochschulen, deren Internationalisierung und eine erwünschte Intensivierung der Kooperationen mit deutschen Universitäten diskutiert.

Die Universität Leipzig hat weltweit bereits 46 Universitäts- und 38 Fakultätsvereinbarungen mit ausländischen Universitäten und 331 ERASMUS Kooperationen.

Die zahlreichen Austauschprojekte wurde im Jahr 2007 mit rund 3,8 Millionen Euro vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert. Damit zählt die Universität Leipzig neben der Humboldt-Universität Berlin und der TU Dresden zu den zehn erfolgreichsten Universitäten Deutschlands.

Weitere Informationen:
Rektor der Universität
Prof. Dr. Franz Häuser
Telefon: 0341 97-30000
E-Mail: rektor@uni-leipzig.de

Tobias D. Höhn | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de/presse
http://www.uni-leipzig.de/rektorat/rektor.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise