Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsch-japanische Kooperation in der Plasmaforschung: RUB ist Partner im International Training Program Japans

10.07.2008
Nachwuchswissenschaftler forschen in Bochum

Ihren weltweit exzellenten Ruf in der Plasmaforschung untermauert die Ruhr-Universität Bochum mit einem Abkommen mit der japanischen Nagoya University.

Finanziert von der Japan Society for Promotion of Science (JSPS; vergleichbar mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft) können japanische Nachwuchswissenschaftler in Zukunft einen längeren Forschungsaufenthalt in Bochum absolvieren.

Das ermöglicht die Kooperationsvereinbarung, die das Plasma Nanotechnology Research Center (PLANT) der Universität von Nagoya und das Center for Plasma Science and Technologie (CPST) der Ruhr-Universität heute geschlossen haben. Das Programm läuft zunächst über fünf Jahre bis März 2013. Zusammen mit der University of Texas, Dallas (USA), und der Sunkyunkwan University, Südkorea, ist die RUB die dritte ausgesuchte Partneruniversität in diesem "International Training Program" der JSPS.

... mehr zu:
»Plasma »Plasmaforschung »RUB

Plasma: von der Theorie bis zur Anwendung

Das Programm ermöglicht Doktoranden und Promovierten einen Forschungsaufenthalt an Universitäten, die sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der anwendungsbezogenen Forschung mit Plasmen weltweit Spitze sind. Ziel ist, japanische Nachwuchswissenschaftler langfristig zu führenden Experten in der Plasmaforschung auszubilden. Sie sollen ihre Dissertationsthemen und Forschungsschwerpunkte im Ausland vertiefen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Das CPST der Ruhr-Universität bietet dafür ideale Voraussetzungen: Fachübergreifend arbeiten hier Physiker, Elektrotechniker und Werkstoffwissenschaftler zusammen und erforschen eine der bedeutendsten modernen Querschnittstechnologien von der Theorie bis zur industriellen Anwendung. Die Plasmaphysik und -technik ist einer der zentralen Forschungsschwerpunkte der RUB.

Start mit drei Nachwuchsforschern

Noch in diesem Jahr kommen drei japanische Forscher für jeweils 60 Tage an die RUB, die JSPS finanziert ihren Aufenthalt in Bochum. Wie viele ausgewählte Doktoranden und so genannte Post-Docs es in den nächsten Jahren sein werden und über welchen Zeitraum sie in Bochum zu Gast sind, vereinbaren die Vertragspartner PLANT und CPST jeweils am Jahresanfang. Mit der Kooperation intensivieren sie ihren bereits seit Jahren bestehenden Kontakt und Austausch von Doktoranden und Wissenschaftlern.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Uwe Czarnetzki, Institut für Experimentalphysik V, Lehrstuhl für Plasma- and Atomphysik, Tel. 0234/32-26218, E-Mail: Uwe.Czarnetzki@ep5.rub.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/

Weitere Berichte zu: Plasma Plasmaforschung RUB

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie

Digitalanzeige mit Touchscreen WAY-AX & WAY-DX von WayCon

27.06.2017 | Energie und Elektrotechnik

Der Krümmung einen Schritt voraus

27.06.2017 | Informationstechnologie