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Hessen fördert die Forschung der Universitäten bei FAIR und GSI mit 12,4 Millionen Euro

25.06.2008
Das Land Hessen wird in den nächsten drei Jahren die Forschung der Universitäten bei FAIR und GSI im Rahmen des Förderprogramms "Loewe" mit 12,4 Millionen Euro fördern.

Das hat das Land heute entschieden. Loewe steht für "Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz", ein Förderprogramm des Landes Hessen für die Forschung der Universitäten in Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Der Antrag unter Federführung der Universität Frankfurt für ein so genanntes Loewe-Zentrum, das "Helmholtz International Center (HIC) for FAIR", beinhaltet die Forschung für das zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR an der GSI.

"HIC for FAIR" ist eine Kooperation der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Federführung), der Technischen Universität Darmstadt, der Justus-Liebig-Universität Gießen, dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) und der GSI. Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren stellt eine zusätzliche Fördersumme von 3,5 Millionen Euro bereit.

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»Beschleunigerzentrum »FAIR »HIC

Die Partner wollen im "Helmholtz International Center for FAIR" gemeinsam ihre Stärken für die Planung und Entwicklung für das zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR einbringen und ausbauen. Im Vordergrund stehen die Entwicklung von theoretischen Modell- und Simulationsrechnungen, die Konzeption und der Bau von Beschleuniger- und Experiment-Anordnungen sowie die Entwicklung von Elektronik- und Datenanalyse-Systemen für FAIR.

FAIR steht für "Facility for Antiproton and Ion Research". Es ist weltweit eines der größten Forschungsvorhaben für die physikalische Grundlagenforschung. FAIR ist eine Beschleunigeranlage, die Antiprotonen- und Ionenstrahlen mit bisher unerreichter Intensität und Qualität liefern wird. Die FAIR-Anlage wird aus acht Kreisbeschleunigern, von denen die beiden größten einen Umfang von 1100 Metern besitzen, zwei Linearbeschleunigern und rund 3,5 Kilometern Strahlführungsrohren bestehen. Die bereits existierenden GSI-Beschleuniger werden dabei als Vorbeschleuniger dienen. An FAIR wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein, durch die Forscher aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute, erwarten.

Dr. Ingo Peter | idw
Weitere Informationen:
http://www.gsi.de
http://www.gsi.de/portrait/Pressemeldungen/24062008.html
http://www.helmholtz.de/aktuelles/pressemitteilungen/

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