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Deutsche und kolumbianische Hochschulen kooperien

10.07.2002


Rahmenabkommen zwischen den Rektorenkonferenzen beider Länder wird am 11. Juli 2002 in der Philipps-Universität Marburg unterzeichnet

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Die Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Kolumbien wollen in Lehre, Studium, Forschung und Entwicklung sowie in den Bereichen der Weiterbildung und des Wissens- und Technologietransfers zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit betrifft insbesondere den Austausch von Lehrenden und Studierenden sowie den Informations- und Erfahrungsaustausch bezüglich Hochschulleitung und Hochschulmanagement und soll die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen erleichtern. Ein entsprechendes Rahmenabkommen zwischen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Asociación Colombiana de Universidades (ASCUN) wird morgen, 11. Juni, in der Marburger Philipps-Universität unterzeichnet - durch den HRK-Vizepräsidenten für Internationale Angelegenheiten, Professor Stefan Hormuth, Präsident der Universität Gießen, und Professor Oscar Rojas Reinteria, Rektor der Universidad Del Valle für die ASCUN. Die Unterzeichnung findet um 17.30 Uhr im Rahmen eines Empfangs durch den Präsidenten der Philipps-Universität Marburg, Professor Horst F. Kern, im Uni-Verwaltungsgebäude, Biegenstraße 10, Foyer, 1. Stock, statt.

Das Abkommen wurde von einer zehnköpfigen deutsch-kolumbianischen Expertenkommission vorbereitet, die seit vergangenen Sonntag einige deutsche Universitäten (TU Hamburg, Münster, Bonn, Marburg und Mainz) besucht. Die Philipps-Universität Marburg wertet den Abschluss des Abkommens in Marburg als Anerkennung ihrer Bemühungen um Internationalität im Allgemeinen und um die Zusammenarbeit mit Kolumbien im Besonderen. Sie unterhält seit 1995 Partnerschaftsbeziehungen mit der Nationaluniversität von Kolumbien, insbesondere mit der Teiluniversität in Manizales, und bemüht sich zurzeit um einen Ausbau der akademischen Kooperation.


Die ersten vorbereitenden Gespräche über ein Abkommen zwischen den Hochschulrektorenkonferenzen beider Länder wurden seinerzeit von dem damaligen Präsidenten der Philipps-Universität Marburg, Professor Werner Schaal, in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der HRK für Internationale Angelegenheiten in Kolumbien geführt. Bei einem Folgetreffen im Juli 2001 in Berlin oblag Schaal ebenfalls die Verhandlungsführung. Im März 2002 fanden in Bogotá Expertengespräche statt, deren Ergebnisse in dem jetzt vorliegenden Abkommen ihren Niederschlag finden. An diesen Expertengesprächen war auch der Marburger Geograph Professor Günter Mertins beteiligt, der seit längerem über Kolumbien forscht.

Klaus Walter | idw

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