Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weitere Forschungsmillionen für Homburger Sonderforschungsbereich

12.06.2008
Der im Jahr 1999 an der Medizinischen Fakultät in Homburg eingerichtete Sonderforschungsbereich "Räumlich-zeitliche Interaktionen zellulärer Signalmoleküle" wird für weitere drei Jahre gefördert.

Das hat der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen. Rund 7,3 Millionen Euro lässt die DFG bis 2011 in diesen interdisziplinären Forschungsverbund fließen und finanziert damit unter anderem 31 hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Fragen der Zell- und Neurobiologie stehen im Zentrum der Forschungen, an denen Homburger Arbeitsgruppen aus den Bereichen Anatomie und Zellbiologie, Biochemie, Biophysik, Pharmakologie und Physiologie beteiligt sind. Mit modernsten biotechnologischen, biophysikalischen und nanoskopischen Methoden untersuchen sie unter anderem, wie das Gedächtnis entsteht und auf welche Weise Schmerz, Temperatur, Berührung und Duftsstoffe wahrgenommen werden. Darüber hinaus sollen Therapien und Medikamente bei Krankheiten gefunden werden, die infolge fehlender oder gestörter Kommunikation zwischen den Zellen entstehen.

Dazu gehören verschiedene Muskelerkrankungen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Diabetes und schwindende Gedächtnisleistungen im Alter. All diesen Vorgängen liegen Prozesse zugrunde, bei denen einzelne Gene und Proteine im Inneren der Zelle die entscheidende Rolle spielen. Diese zelluläre Mikrowelt einschließlich ihrer Unterstrukturen sichtbar zu machen und die Wechselwirkungen der Gene und Proteine aufzuzeigen, ist eine der Hauptaufgaben, die sich der Sonderforschungsbereich gestellt hat.

... mehr zu:
»DFG »Pharmakologie »Protein

Sonderforschungsbereiche sind fächerübergreifende Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler aufwändige und langfristig konzipierte Forschungsvorhaben auf internationalem Niveau bearbeiten. Mit der erneuten Bewilligung geht der Sonderforschungsbereich "Räumlich-zeitliche Interaktionen zellulärer Signalmoleküle" (SFB 530) bereits in die vierte Förderperiode. In ihrer Begründung hebt die DFG die richtungsweisende Forschungskompetenz des Sonderforschungsbereichs hervor: "Er hat sich an der Medizinischen Fakultät zu einem herausragenden Kompetenzzentrum im Bereich der Bio- und Lebenswissenschaften entwickelt und eine international führende Position im Bereich der Ionenkanalforschung und der Entwicklung und Anwendung bildgebender Verfahren erreicht."

Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Sprecher des SFB 530:
Professor Dr. med. Veit Flockerzi
Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie
Medizinische Fakultät, Universität des Saarlandes
Tel.: (06841) 1626400
E-Mail: ptvflo@uks.eu

Gerhild Sieber | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de
http://www.alt.uniklinik-saarland.de/med_fak/sfb530/index.html

Weitere Berichte zu: DFG Pharmakologie Protein

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen